„Ohne Entgiftung wäre ich jetzt tot“

Hohe Schwermetallbelastung löste Herzinfarkte aus


 Männer haben ein Risiko von 30 % einen Herzinfarkt zu erleiden

Männer haben ein Risiko von 30 % einen Herzinfarkt zu erleiden

Hohe Schwermetallbelastung löste Herzinfarkte aus
Mit 37 Jahren erlitt der Unternehmer Uwe J.* seinen ersten Herzinfarkt. Stents wurden gesetzt, doch immer wieder musste er ins Krankenhaus wegen massiver Herzbeschwerden. Das Problem konnte scheinbar nicht gelöst werden. Erst ein Hinweis, dass eine Schwermetallbelastung die Ursache sein könnte, brachte ihn zu der richtigen Therapie. Seit vier Jahren geht es ihm so gut, dass er sein Unternehmen wieder selbst leiten kann.

Herr J.*, Sie hatten im September 2003 einen Herzinfarkt, der zunächst gar nicht erkannt wurde. Was hat sich da zugetragen?

Es war ein Freitag abend. Ich war mit meiner hochschwangeren Frau essen gegangen, danach sind wir durch die Innenstadt geschlendert. Auf einmal bekam ich starke Schmerzen in der Brust und Atemnot. Mit diesen Symptomen konnte ich jedoch nichts anfangen. Wir fuhren nach Hause, ich nahm ein Bad und legte mich ins Bett. Doch die Schmerzen haben nicht nachgelassen. Das ging die ganze Nacht so.

Erst der Orthopäde
erkannte Herzbeschwerden!

Und es war Wochenende.

Ja. Samstag früh hat meine Frau dann den Notdienst angerufen und bei dem war ich gegen elf Uhr vormittags. Der Arzt dort war Urologe. Er hat mir ein paar Fragen gestellt und Blutdruck gemessen. Dann meinte er, es wäre alles in Ordnung – und wenn es nicht besser werden würde, ob ich Schmerzmittel möchte. Daraufhin meinte ich: „Wenn Sie nicht wissen, was ich habe, brauche ich auch nichts.“ Weiterhin empfahl er mir am Montag zum Hausarzt zu gehen, falls es nicht besser wird.

Und das haben Sie auch gemacht?

Ich bin am Montag zu meinem Hausarzt, habe schon schlecht ausgesehen, war käseweiß und hatte einen steifen Hals. Und der Hausarzt meinte, ich solle mal zum Orthopäden gehen. Und ich – nichts wissend – gehe natürlich zum Orthopäden. Der schaut mich an und fragt mich: „Was wollen Sie denn bei mir? Gehen Sie mal zum Internisten.“ Da habe ich gefragt: „Wisst Ihr eigentlich, was Ihr wollt? Ich kratz hier gleich ab, ich kann nicht mehr.“ Und daraufhin meinte er: „Sie haben mit Sicherheit etwas am Herzen oder an der Lunge.“ Immerhin war das der Erste, der erkannt hat, wie ernst die Situation ist.

Sie haben den Rat befolgt?

Ja, ich rief beim Internisten an. Die Sprechstundenhilfe meinte, in vierzehn Tagen wäre ein Termin frei. Darauf sagte ich: „Dann können Sie gleich mein Grab schaufeln.“ Dann hat sie mir für den nächsten Vormittag einen Termin gegeben.

Damit wären wir dann bei Dienstag angelangt.

Richtig. Ich bin dann hin, die haben von der Lunge ein Röntgenbild gemacht, da war alles ok. Weiterhin ist das erste EKG gemacht worden. Darauf hat der Internist erkannt, dass ich einen Herzinfarkt hatte. Das hat er mir dann auch schön höflich mitgeteilt. Und ich solle doch meine Frau anrufen, der Sanitäter ist unterwegs, um mich ins Krankenhaus zu bringen.

Doch Ihre Frau war hochschwanger.

Ja, ich habe gefragt, was ich der denn jetzt sagen soll – in ihrem Zustand? Ich habe sie dann auf der Arbeit angerufen und sie gebeten sich mal hinzusetzen: Ich hätte einen Herzinfarkt gehabt und würde jetzt ins Krankenhaus gehen und mich abends bei ihr melden.

Als mögliche Ursache
nannten die Ärzte nur „Stress“

Was passierte dann?

Dann waren schon die Sanitäter da. Die haben mir gleich eine Infusion mit einem blutverdünnenden Mittel gegeben. Binnen zwanzig Minuten war ich im Krankenhaus und der Chefarzt hat einen Katheter gelegt. Es wurden zwei Stents angebracht, und dann war es wieder gut.

Wurden Sie nach Hause entlassen?

Erst einmal war ich noch eine Woche im Krankenhaus, dann musste ich noch drei Wochen zur Reha. Doch Ruhe hatte ich da nicht, denn meine Frau war ja hochschwanger und da hätte jeden Moment das Kind kommen können. Also ich glaube, diese Zeit war mehr Stress als alles andere.

Doch das Kind kam erst nach der Reha?

Ja, ich war circa Ende Oktober zu Hause, kurz darauf war die Geburt unserer Tochter.

Hat man in dieser ganzen Zeit der Behandlung mit Ihnen über mögliche Ursachen gesprochen?

Wenn die Ärzte nichts anderes wissen, sagen sie, es ist Stress.

Rauchten Sie damals?

Nein, ich rauche auch heute nicht.

Wie haben Sie sich ernährt?

Ich habe mich eigentlich immer gesund ernährt, habe auch Sport gemacht.

Zurück zur Reha: Wie lange waren Sie danach beschwerdefrei?

Sylvester des gleichen Jahres bekam ich den zweiten Herzinfarkt. Das hatte ich aber rechtzeitig gemerkt, ging sofort ins Krankenhaus, wo ich vom Oberarzt untersucht wurde. Der stellte fest, dass es sich um einen „Folge-Herzinfarkt“ handelte, ein Stent wäre nicht richtig gesetzt, da hätte sich etwas abgesetzt. Mir wurden dann zwei weitere Stents eingesetzt, worauf ich ein Jahr Ruhe hatte.

Und dann kam der dritte Infarkt?

Ja, ich wollte kurz vor Weihnachten 2004 zur Untersuchung gehen, doch zu dem Termin kam es gar nicht, weil ich vorher schon Beschwerden hatte und deswegen sofort ins Krankenhaus fuhr. Der Chefarzt stellte fest, dass der Infarkt dieses Mal an der Vorderwand war, bei den beiden vorherigen war es die Hinterwand gewesen. Die Vorderwand gilt als gefährlicher. Dann hat er auch Stents gesetzt, mittlerweile habe ich jetzt sechs. Und mir wurde ein cholesterinsenkendes Mittel verabreicht, obwohl meine Werte relativ normal waren.

Wie ging es dann weiter?

Dieses Hin und Her ging zwei Jahre so weiter. Irgendwann habe ich mir überlegt, dass das keine Lösung mit den Stents ist, weil es die Ursache der Herzinfarkte nicht behebt. Und dann erzählte mir meine Physiotherapeutin, dass sie bei einem Vortrag von Herrn Jennrich war und ich doch mal zu dem hingehen soll. Das habe ich auch gemacht und um eine Irisdiagnose gebeten.

Aufgrund der Irisdiagnose
wurden alle Beschwerden erkannt

Haben Sie nichts von Ihren Beschwerden gesagt?

Nein, aber er hat mir alle meine Beschwerden aufgezählt nach der Irisdiagnose. Allerdings nicht nur die Herzprobleme, sondern noch andere gesundheitliche Probleme, die in den Jahren davor aufgetreten waren. Das hat mich sehr beeindruckt. Anschließend hat er mir einen Therapievorschlag gemacht.

Wie sah der aus?

Unter anderem Chelattherapie. Doch ich habe ihn erst einmal gefragt: „Warum sagt der Chefarzt, ich müsse mein Leben lang dies und jenes Medikament nehmen, und Sie sagen so?“ Darauf antwortete er: „Das ist ganz einfach: Das ist der Standpunkt vom Chefarzt und das ist meiner.“ So bin ich also seit Februar 2007 bei ihm in Behandlung.

Wie sah die Therapie aus?

Es wurde eine Analyse über die Schwermetallbelastung gemacht mit dem Ergebnis, dass ich eine sehr hohe Bleibelastung und eine zu hohe Quecksilberbelastung habe.

Haben Sie darüber gesprochen, woher diese hohen Belastungen kommen?

Ja, er hat festgestellt, dass ich den Botenstoff Selen viel zu wenig im Körper habe. Selen ist dafür zuständig, dass Schwermetalle im Körper abgebaut werden.

Hatten Sie damals noch Amalgam im Mund?

Zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

Dann ist bei Entnahme möglicherweise nicht richtig entgiftet worden? Wahrscheinlich.

Die Diagnose der Schwermetallbelastung ist das eine. Wie sah die Behandlung aus?

Ich war dreimal pro Woche dort zur Chelattherapie, damit wurden die Schwermetalle Stück für Stück aus dem Körper ausgeschieden.

Bei der Chelattherapie werden auch wichtige Mineralstoffe ausgeschieden. Wurden Ihnen diese auch wieder zugeführt?

Ja, die Arztpraxis ist auf diese Behandlung spezialisiert.

Erhielten Sie darüber hinaus weitere Behandlungen?

Ja, es wurden auch DMPS-Infusionen, Mineralinfusionen, Infusionen mit Phospholipiden, UV- Bestrahlung des Blutes (UVB), HOT-Sauerstofftherapie, Homöopathische Infusionen und Akupunkturbehandlungen durchgeführt. Einige Male wurde auch eine Therapie der Reflexzonen mit einem SCENAR-Gerät durchgeführt.

Innerhalb von drei Monaten
konnten die meisten Medikamente
abgesetzt werden

Woran haben Sie den Erfolg der Therapie gesehen?

Innerhalb von drei Monaten konnten die meisten Medikamente abgesetzt werden. Ich musste lediglich ein blutverdünnendes Mittel und ein Medikament mit Strophanthin nehmen. Nach einem halben Jahr ging es mir so gut, dass ich wieder mit Sport beginnen konnte.

Welchen Sport machen Sie?

Vor allem Marathonlaufen. Halbmarathon, um genau zu sein, das sind 21 km. Ich habe ganz langsam begonnen und nach einem Dreivierteljahr hatte ich es geschafft.

Wie haben Sie die Behandlung erlebt im Vergleich zu den Erfahrungen vorher?

Im Krankenhaus empfand ich es so; man wurde nur vollgepumpt mit Medikamenten, den Arzt hat man kaum gesehen. Geschweige denn, dass einem mal jemand richtig gesagt hat, was eigentlich Sache ist. Es hat immer nur geheißen, ich solle mir keinen Stress machen. Und dann meinte ich nur: „Ja, toll, aber Geld muss ich ja auch verdienen.“ Und in der Praxis Jennrich herrscht eine ganz andere Atmosphäre. Allein schon das Personal ist sehr fürsorglich und respektvoll. Und der Arzt selbst klärt über alle Schritte auf. Die erste Zeit war zwar hart, aber …

Was war an der Zeit hart?

Die Angst, ob wieder ein Herzinfarkt auftritt und wenn ja, wie das dann ausgeht. Schließlich hatten wir ein kleines Kind zu Hause. Dann musste ich ja oft in die Praxis kommen, dreimal wöchentlich. Ich machte mir Sorgen, ob ich jemals wieder richtig arbeiten kann.

Zu welchem Zeitpunkt haben Sie die erste Verbesserung in Ihrem Befinden gespürt?

Es ging im Grunde von Woche zu Woche immer besser. Die Blutwerte waren bald gut, die Cholesterinwerte normal, das waren für mich alles schon gute Zeichen. Auch die Hydro-Colon-Therapie, die Darmreinigung, die ich einmal wöchentlich über fünf bis sechs Monate gemacht habe, war hilfreich. Erstmal nimmt man ab und dann werden die jahrelangen Schlacken aus dem Körper gespült.

Wie lange sind die Behandlungen in dieser Intensität fortgesetzt worden?

Nach circa sechs bis neun Monaten wurden die Behandlungen immer weiter reduziert. Heute gehe ich noch alle vier bis sechs Wochen dorthin. Doch es ist auch so: Wenn ich Anzeichen von einem Infekt habe, dann gehe ich in die Praxis, mache eine Basenkur und bekomme eine Infusion, und dann weiß ich, dass es am nächsten Tag weg ist. Also das Spektrum von Herrn Jennrich an therapeutischen Möglichkeiten ist enorm. Ich habe auch das Baunscheidtieren gemacht, als ich Probleme mit meinen Bronchien hatte. Also Antibiotika waren nicht nötig. Da hätte mein Körper ohnehin wieder drei bis sechs Monate gebraucht, bis er das ausgeschieden hätte.

„Seit 2008 geht es mir gut.“

Wie ist Ihr Befinden jetzt?

Mir geht es seit 2008 sehr gut.

Wurden die Kosten von Ihrer Krankenkasse übernommen?

Ja, ich bin privat versichert, die wurden übernommen.

Wie war das mit Ihrer Berufsfähigkeit? Konnten Sie während der ganzen Zeit arbeiten?

Die ersten vier Jahre war ich krankgeschrieben, von 2003 bis 2007. Ich habe es diesem Arzt zu verdanken, dass ich wieder meine Firma leiten kann.

Sie sind selbstständig?

Ja.

Was wäre gewesen, wenn Sie keine wirksame Therapie gefunden hätten?

Dann wäre ich wahrscheinlich jetzt tot, doch zumindest berufsunfähig.

Ihre Tochter ist jetzt sieben Jahre alt?

Ja, die wird acht.

Die hätte unter Umständen jetzt keinen Vater mehr?

Genau.

Was sagen Ihre Freunde und Bekannten zu diesem Therapieerfolg?

Die sind sehr erstaunt, wie so etwas möglich ist. Ich habe die Arztpraxis auch schon oft weiterempfohlen, an Familienmitglieder, doch auch an Kunden und Geschäftspartner, die jetzt teilweise auch dort in Behandlung sind.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute.

*Name ist der Redaktion bekannt.

(Stand: Januar 2011)

Weitere Informationen finden Sie unter: www.tierversuchsfreie-medizin.de

Interview: Dagmar Heib

Anmerkung der Redaktion:

Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.

Das Buch zum Portal

Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..

Die ausführlichen Gespräche werden in einem Buch nachzulesen sein. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, erhalten Sie automatisch Kenntnis vom Erscheinungstermin.

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