„Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden!“

Eine Kombination aus manueller Therapie, Ernährungsumstellung und Bewegungsübungen ließ jahrlange Kopfschmerzen verschwinden


Frauen leiden genau so häufig unter Kopfschmerzen wie Männer

Frauen leiden genau so häufig unter Kopfschmerzen wie Männer

Fast 60 Jahre lang hatte Margit L.* Kopfschmerzen. Immer wieder konsultierte sie Ärzte unterschiedlichster Fachrichtungen, um die Ursachen herausfinden und beheben zu lassen, doch niemand konnte ihr helfen. Mit 73 Jahren machte sie einen erneuten Versuch und ging zu einem Schmerztherapeuten. Dieser stellte endlich die richtige Diagnose, u.a. „Histaminkopfschmerz“**, und half mit einer speziellen manuellen Therapie, Ernährungsumstellung und besonderen Bewegungsübungen. Nun kann Margit L. endlich ihr Leben genießen.

Frau L., Sie hatten jahrzehntelang Kopfschmerzen. Wann sind die Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten?

Die hatte ich seit meinem 14. Lebensjahr.

Ihre Eltern sind damals wahrscheinlich mit Ihnen zum Arzt gegangen? Was hat man Ihnen gesagt?

Ja, meine Mutter ist mit mir zum Arzt. Die haben alles überprüft: Meine Wirbelsäule, dann haben sie festgestellt, dass mein Nasenbein nicht gerade wäre, das wurde dann korrigiert. Weiterhin stellten sie fest, dass ich eine schiefe Wirbelsäule hätte, und vermuteten, dass die Kopfschmerzen daher kämen. Doch das war alles nicht die Ursache. Bei den ganzen Untersuchungen wurde auch noch nicht mal bemerkt, dass eines meiner Beine um zwei Zentimeter verkürzt war. Das hatte 25 Jahre später erst ein Orthopäde diagnostiziert. Allerdings war das auch nicht die Ursache meiner Kopfschmerzen.

Welche Therapien wurden Ihnen angeraten? Nun ja, ich musste Gymnastik machen, weil sie ja meinten, die Kopfschmerzen kämen von der Wirbelsäule.

Hat das etwas gebracht?

Ach was.

„Der HNO-Arzt meinte,
dass er jetzt nichts mehr machen könne
und er wüsste auch nicht,
woran es liegt.“

Wie ging es weiter?

Ich war dann auch beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt und erhielt dort Spritzen in die Stirn auf beiden Seiten, weiß jedoch nicht mehr, was der mir gespritzt hat. Abschließend meinte der HNO-Arzt – wie übrigens viele andere Ärzte auch -, dass er jetzt nichts mehr machen könnte, er wisse auch nicht, woran es liegt.

Doch Sie haben nicht aufgegeben?

Nein, ich wollte ja meine Schmerzen loswerden. Ich war sogar bei einem Neurologen, doch der hat mich so seltsam behandelt, dass ich schon meinte, mit mir stimmt was nicht ­­– und so bin ich nicht mehr hingegangen.

Wie lautete dessen Diagnose?

Der meinte, es wäre eine Nervensache, und hat mir Tabletten verschrieben. Die habe ich zu Ende genommen, hatte keine Änderung festgestellt und sagte dann zu meiner Mutter: „Da gehe ich nicht mehr hin.“

Wie alt waren Sie da?

19 Jahre.

Nach jedem Ortswechsel
die Hoffnung, dass die Ärzte
in der neuen Stadt
die Ursache finden

Irgendwann haben Sie dann ohne Ihre Eltern entschieden. Suchten Sie weiterhin nach einer Lösung?

Ich hatte dann geheiratet und bin mit meinem Mann nach Stuttgart gezogen. Dort suchte ich auch wieder verschiedenste Ärzte auf, weil meine Hoffnung war, dass ein fremder Arzt doch etwas wüsste, was man tun kann. Aber das war nicht der Fall. Zuletzt habe ich es dann aufgegeben und mir gesagt, dass ich damit leben muss, ich bin eben so. Wenn man wirklich nichts machen kann, muss man sich damit abfinden. Das ist nicht einfach. Mein Mann wurde dann ernsthaft krank, und so musste ich ja auch immer auf dem Posten sein.

Bei welchen Ärzten waren Sie in Stuttgart?

Auch wieder Hausarzt, HNO und Neurologe. Doch wie gesagt, die haben nichts gefunden. 1977 zogen wir dann nach Köln. Und da war es so, dass ich auf dem rechten Ohr Tinnitus hatte. Damals war diese Krankheit aber noch nicht so geläufig. Ich bin zum Ohrenarzt gegangen und der hat mir Trommelfellmassagen verschrieben. Das waren scheußliche Geräusche und die haben meine Kopfschmerzen noch verstärkt, sodass ich zu meinem Mann sagte: „Das kann ich nicht aushalten.“

Haben Sie noch Tinnitus?

Ja, das ist nie weggegangen. Ich muss da eben mit leben. Der ist bei weitem nicht so schlimm wie die Kopfschmerzen, ich kann also damit umgehen. Da habe ich viel Schlimmeres erlebt.

Sind Sie von Köln wieder in Ihren Heimatort gezogen?

Nein, von Köln sind wir in den Raum Herford gezogen, weil mein Mann wieder versetzt wurde. Doch er starb 2003, und da haben meine Schwestern gesagt, ich solle wieder zurückkommen in unseren Heimatort.

Auch Tagebuchaufzeichnungen
brachten keinen Hinweis,
was die Schmerzen auslösen
könnte

Gab es bestimmte Tageszeiten, zu denen Sie die Kopfschmerzen besonders verspürten?

Nein, kann ich nicht sagen. Es war nicht gebunden an bestimmte Tageszeiten oder an bestimmte Situationen, in denen ich mich vielleicht aufgeregt habe oder besondere körperliche Belastungen hatte. Die Kopfschmerzen waren eigentlich immer da, nur mal schwächer, mal stärker.

Und Sie haben nie feststellen können unter welchen Bedingungen die Schmerzen vielleicht etwas besser oder wieder schlechter wurden?

Nein. Ich habe sogar mal Tagebuch geführt, um das herauszufinden, doch bin da zu keinem Ergebnis gekommen.

„Der Neurologe
hat jahrelang
alles Mögliche ausprobiert.“

Hatten Sie in Ihrem Heimatort auch wieder Ärzte aufgesucht?

Ja, ich habe wieder einen Hausarzt aufgesucht, der hat mich zum Neurologen überwiesen und dieser hat jahrelang alles Mögliche probiert. Also ich bin geröntgt worden noch und nöcher, auch am Kopf. Meine Gehirnströme sind gemessen worden, die haben wirklich alles mögliche mit mir angestellt. Und als dieser Neurologe keinen Rat mehr wusste, da sagte er nur zu mir: „Dann müssen Sie ins Krankenhaus.“ Da antwortete ich: „Herr Doktor, das ist doch Blödsinn. Sie haben doch schon alles gemacht! Was soll ich denn jetzt noch im Krankenhaus?“ Und dann meinte ich noch: „Dann breche ich das Ganze ab.“ Das habe ich dann auch gemacht und bin nicht wieder hingegangen.

Sie haben nach fast 60 Jahren doch noch jemanden gefunden, der Ihnen helfen kann. Wie kam das?

Mein Schwager meinte, ich solle doch mal zu dem Schmerztherapeuten, Herrn Sbrezesny, gehen. Das habe ich gemacht – und seitdem bin ich ein ganz anderer Mensch.

Wann war Ihr Erstbesuch in der Schmerztherapiepraxis?

Anfang 2010.

Wie wurden Sie dort behandelt?

Oh, die Behandlung war sehr schmerzhaft, die Tränen sind mir nur so heruntergelaufen. Doch ich dachte: „Das stehst du durch!“ Und es war gut so, er hat alle Punkte gefunden – und danach war ich beschwerdefrei und bin seitdem wie ausgewechselt. Das merkt jeder in meinem Umfeld. Ich bin freier geworden, positiver und kann mein Leben endlich richtig genießen.

Schmerzpunktpressur
löste die Schmerzen

Was genau hat der Therapeut gemacht?

Er hat mit den Fingern die Punkte ertastet, wo es am meisten schmerzte. Und dort hat er draufgedrückt. Schmerzpunktpressur nennt man das. Das tat natürlich furchtbar weh, doch die Schmerzen waren danach gelöst. Also er hat mir so geholfen …

Gehörte zu der Therapie auch noch etwas anderes?

Ja, eine Ernährungsumstellung. Das wurde sogar ganz am Anfang gemacht. Da wurde festgestellt, welche Nahrungsprodukte ich meiden soll.

Wie wurde das festgestellt?

Aufgrund einer Blutuntersuchung sagte man mir das.

Welche Lebensmittel sollten Sie meiden?

Zum Beispiel: Ananas, Banane, Birne, Kiwi, Orange, Lychee, Hefe, Cashewkerne, Erdnüsse, Mandeln, Pistazie, Datteln, Dinkel, Hirse, Roggen, Gerste, Hafer, Weizen, Grünkohl, Rukola, Hering, Lachs, Schwertfisch, Knoblauch, Meerrettich, Rosmarin, Rohrzucker ….

Also einiges …

Ja, es sind viele Dinge dabei, die ich gerne esse.

Nach sechs Behandlungen
beschwerdefrei

Wie oft und in welchen Abständen waren Sie zur Behandlung beim Therapeuten?

Sechsmal, alle vier Wochen in etwa. Ich hatte auch keine Angst, da wieder hinzugehen, obwohl ich ja wusste, was mich erwarten würde. Doch ich merkte, es wird besser, es bringt was. Ich hatte ihn auch mal gefragt, nachdem er so einen Druck ausgeübt hatte: „Kann es sein, dass da jetzt etwas fließt oder losgelöst wurde?“ Und das bestätigte er dann.

Also die Kopfschmerzen gingen schon nach der ersten Behandlung etwas weg?

Es erleichterte, der Kopfschmerz war nicht weg, doch es war leichter. Und so war es: Je öfter ich da hin ging, ließen die Schmerzen immer mehr nach.

Seit wann sind Sie beschwerdefrei?

Seit Juni 2010. Obwohl – ganz beschwerdefrei kann ich nicht sagen. Die Schmerzen treten ab und zu noch leicht auf, doch dann weiß ich, dass ich ernährungsmäßig oder von den Bewegungsübungen, die ich machen soll, wieder einiges falsch gemacht habe. Und dann sage ich immer zu mir: „Du bist ja selbst schuld.“

Was sind das für Bewegungsübungen?

Um schmerzfrei zu bleiben – und für den Fall, dass man wieder Schmerzen bekommt –, gibt es Beugungs- und Dehnungsübungen. Die hat der Therapeut in der Praxis mit mir geübt, und die mache ich jetzt zu Hause, besonders wenn die Schmerzen sich wieder zeigen.

Dehnungsübungen und achtsame Ernährung
sind wichtig
für den Erhalt
der Schmerzfreiheit

Wie lange dauert es, bis die Schmerzen dann wieder verschwinden?

Manchmal ist es schon am Abend wieder gut, wenn ich tagsüber leichte Beschwerden hatte.

Und die Ernährungsumstellung wurde von Anfang an gemacht?

Ja.

Haben Sie aufgrund der Ernährungsumstellung irgendeine Veränderung im Körper gespürt?

Ich habe abgenommen. Der Therapeut meinte: „Wenn Sie sich so ernähren, werden Sie genauso schlank wie ich.“ Und da sagte ich: „Also dann mache ich das gerne.“

Man kann also sagen, Sie sind innerhalb von sechs Monaten beschwerdefrei geworden, nachdem Sie vorher fast 60 Jahre heftige Kopfschmerzen hatten?

Richtig. Ich kann nur sagen, ich bin dem Herrn Sbrezesny so dankbar. Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden, auch viel positiver und lebensfroher. Jetzt genieße ich mein Leben und unternehme viel.

Hatten Sie Anfang des Jahres überhaupt noch Motivation, sich wieder jemandem anzuvertrauen, nachdem Sie so viele Rückschläge hatten?

Ich hatte nie so eine Ansicht wie „mir reicht es mit den Ärzten“. Die Schmerzen waren so belastend für mich, dass ich deswegen ja immer wieder versucht habe, eine Lösung zu finden.

Hatten Sie während der Behandlung irgendwelche Nebenwirkungen?

Nein.

„Jetzt genieße ich
mein Leben!“

Wurden Sie in dieser Zeit der Schmerztherapie noch von einem anderen Therapeuten oder Arzt behandelt?

Nein, so etwas habe ich nie gemacht. Ich bin immer nur zu einem Arzt oder Therapeuten gegangen.

Hatte der Therapeut Anfang des Jahres eine Diagnose gestellt?

Seiner Meinung nach war das Spannungskopfschmerz.

Haben Sie eine Idee, woher diese Spannungen gekommen sind?

Wenn man immer die falsche Körperhaltung einnimmt … Ich habe ja erst durch diesen Therapeuten erfahren, dass ich meinen Kopf auch mal anders halten und drehen kann. Erst jetzt weiß ich, welche Haltungen für mich förderlicher sind.

(Stand: Dezember 2010)

*Name der Redaktion bekannt.

**Die Diagnose lautete: Histaminkopfschmerz, Nahrungsmittelunverträglichkeit, fortschreitende chronische Inflammation und muskuläre Dysbalance

Mehr Informationen finden Sie unter www.nhz-stade.de.

Interview: Dagmar Heib

Anmerkung der Redaktion:

Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.

Das Buch zum Portal

Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..

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Die Therapie enthält verschiedene Bausteine. Bei der Schmerzpunktpressur als Akuttherapie findet eine Löschung der krankhaften, weil schädigenden, Muskelprogrammierung statt. Da die Warnschmerzen vom Körper erzeugt werden, um Schädigungen zu vermeiden, ist die Beendigung der krankhaften Muskelfunktion Voraussetzung der Schmerzreduzierung im Minuteneffekt. Dieser Zustand wird durch Engpassdehnungen, speziell entwickelte muskuläre Übungen, die Dehnung-, Kräftigung- und Ansteuerungsreize setzen und die an den Problemstellen zu gesunder Muskelfunktion führen, gefestigt. Die begleitende Basistherapie, in der der Stoffwechsel optimiert wird, unterstützt über eine Tonusreduzierung des Gesamtkörpers und eine Flexibilisierung des Bindegewebes die gesunde Muskelfunktion und damit die Schmerzreduzierung. Eine speziell entwickelte Bewegungslehre führt langfristig zu einer vollständigen Wiederherstellung eines gesunden Bewegungskörpers, der lebenslang weder Gelenk- noch Wirbelsäulenschäden erleiden muss und deswegen schmerzfrei bleiben kann.

www.nhz-stade.de
www.liebscher-bracht.de

Muskuläre Dysbalance

Unter Muskulären Dysbalancen (Ungleichgewicht) versteht man verstärkte Muskelverkürzungen und/oder Muskelabschwächungen zwischen Agonist (= Spieler) und Antagonist (= Gegenspieler) durch einseitige Kraftentwicklung bei gleichzeitiger Vernachlässigung ihrer Dehnungsfähigkeit. Sie werden hervorgerufen durch mangelnde bzw. fehlende körperliche Beanspruchung, einseitige Belastung beim Sport oder im Alltag, ungenügende Regeneration, falsche Bewegungsausführung, aber auch Verletzungen am Bewegungsapparat.

Durch die ungünstige Belastungsverteilung zwischen Muskel und Gelenk kann es später zu „Arthromuskulären Dysbalancen“ (gestörten Muskel-Gelenk-Beziehungen) kommen. Diese können schmerzhafte Muskelverspannungen, Überlastung der Sehnen, muskuläre Koordinations- und Funktionsstörungen sowie Abnutzung des Gelenkknorpels zur Folge haben. Ein Beispiel für Muskuläre Dysbalancen ist der Rundrücken, hervorgerufen durch geschwächte Rückenmuskulatur und verkürzte Brustmuskulatur. Um eine Muskelbalance herzustellen, ist hier ein adäquates, aus Krafttraining und Dehnung bestehendes Trainingsprogramm notwendig.

Die Rückenmuskulatur gehört zu den tonischen Muskeln (meist Haltearbeit), ist also verkürzt. Die Bauchmuskulatur gehört zu den phasischen Muskeln (meist Bewegungsarbeit), die zur Abschwächung neigen.

Quelle: www.wikipedia.de

Chronische Inflammation

Chronische Erkrankungen sind häufig auch durch eine Entzündungsreaktion und eine Mangelernährung bedingt. Ernährungs-, doch auch bewegungstherapeutische Maßnahmen sind neben Behandlung der Grunderkrankung angezeigt.
Mehr Infos unter www.diaetologen.at

Histamin

Histamin ist ein Hormon, das von unseren Abwehrzellen bei sofortallergischen Reaktionen und zeitverzögert ablaufenden Immunreaktionen (z. B. gegen Nahrungsmittel) und Entzündungen ausgeschüttet werden kann (Selbstproduktion). Aber auch etliche Nahrungsmittel sind histaminhaltig. Ein gestörter Histaminabbau kann zu mannigfaltigen Störungen führen.

Mehr Infos unter: www.cellsymbiosis-netzwerk.de

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foodwatch.de