Jeder Neunte in Deutschland leidet an Burn-out. Sanfte und nachhaltige Therapien sind gefragt
Lars O. hat sein Ziel erreicht. Noch vor einem Jahr litt der 25-Jährige unter Prüfungsangst und Burn-out. Schlechte Voraussetzungen, um seine Examensarbeit in Jura zu bestehen. Er suchte sich Hilfe und genießt heute eine mentale Festigkeit, die ihn im Gegensatz zu Kollegen, unabhängig von Aufputschmitteln macht. Und das trotz einer 7-Tage-Woche, die für ihn besonders anstrengend aufgrund einer angeborenen Hörminderung ist.
Herr O., Anfang des Jahres hatten Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit gemacht, warum?
Es ist so, dass ich Jura studiert hatte und parallel dazu bereits in der elterlichen Rechtsanwaltskanzlei eingestiegen war. Das bedeutete für mich sieben Tage Arbeiten mit bis zu 80 Arbeitsstunden pro Woche. Außerdem bereitete ich mich auf das 1. Examen vor.
Hatten Sie gesundheitliche Beeinträchtigungen?
Mein Leiden an sich ist eine angeborene und genetisch bedingte Hörminderung. Diese beeinträchtigt beidseitig vor allem die mittleren Tonfrequenzen. Und das sind die Tonfrequenzen, die man benötigt um das, was der Gesprächspartner sagt, gut hören zu können. Während meiner Schulzeit hat mir das bereits Probleme bereitet, vor allem beim Erlernen der deutschen Muttersprache, doch auch beim Fremdsprachenlernen.
Hatten Sie seinerzeit kein Hörtraining erhalten?
Nein, so etwas wurde in den 1980er und 1990er Jahren nicht erkannt. Erst mit der Musterung für die Bundeswehr bin ich an einen HNO-Arzt geraten, der mir sagte, dass es sich um eine typische Konstellation handelte und man dies mit einem Hörgerät kompensieren kann, was sich dann positiv auf den sprachlichen Bereich auswirkt.
Gespräche mit anderen
sind sehr anstrengend
aufgrund Hörminderung
Und hatten Sie Erfolg mit dieser Empfehlung?
Ich war bei verschiedenen HNO-Ärzten und habe sowohl analoge als auch digitale Hörgeräte ausprobiert. Doch auch mit Hörgerät wird durch die Störgeräusche Sprache für mich so schwer verständlich, dass es mit einer sehr beanspruchten Konzentration einhergeht, wenn ich meinen Alltag bewältigen will. Oft habe ich beruflich Gespräche, die sich über Stunden hinziehen. Das ist unterm Strich alles sehr anstrengend für mich.
Also waren Sie auch sehr erschöpft durch diese Belastung?
Ja, diese Erschöpfung mit Unwohlsein entstand und dann gab es noch das Problem, als es aufs Examen zuging, dass sich Prüfungsangst und Angst zu Versagen einstellten.
Sie suchten daraufhin nach Hilfe. Wo haben Sie sich kundig gemacht?
Der entscheidende Impuls kam von meinem Vater, der seit vielen Jahren ebenfalls beruflich sehr eingespannt ist und seit den 1990er Jahren regelmäßig Seminare zum Stressabbau besucht. Er hatte mir mentales Training empfohlen. In diesem Zusammenhang bin ich auf den Heilpraktiker Falk aufmerksam geworden, der auf dem Gebiet sehr bewandert ist.
Hypnose und ein
biokybernetisches Gerät
brachten die Lösung
Welche Behandlung wurde vorgenommen?
Vor der Examensarbeit waren leider nicht so viele Termine möglich, daher erhielt ich erst einmal Suggestionen, damit ich stabilisiert werde für die Prüfung. Dann hat der Therapeut bei mir eine analytische Hypnose durchgeführt, um aufzuspüren, ob es noch Themen zu bearbeiten gibt, was der Fall war. Die Arbeit an diesen Themen zog sich über acht Wochen hin, war aber sehr erfolgreich. Daran schloss sich eine Selbsthypnose-Schulung an, für die ich sehr empfänglich bin. Ich kann mich also heute selbst in Hypnose versetzen. Ab Mitte/Ende Oktober 2010 wurde ich mit einem biokybernetischen Gerät behandelt.
Was ist das?
Mit diesem medizinischen Gerät wurde sozusagen mein Energiehaushalt gemessen, also der Zustand meines Immunsystems. Der Therapeut stellte Defizite fest und hat sie mit gleichem Gerät ausgeglichen. Das fand in mehreren Sitzungen statt.
Wie viele Sitzungen waren das?
Acht Sitzungen, jeweils donnerstags im wöchentlichen Rhythmus.
Wie haben Sie die Therapie erlebt?
Die Behandlung mit dem biokybernetischem Gerät wirkt sehr sanft, ich hatte keinerlei Nebenwirkungen. Ich konnte also gut arbeiten in dieser Zeit. Es ist eher so, dass die Therapie sich positiv auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Man muss nur sehr diszipliniert sein.
Keinen Kaffee während
biokybernetischer Behandlung
Inwiefern?
Ich durfte keinen Kaffee mehr trinken. Das war für mich bei meinem bisherigen Lebensstil ungewöhnlich und erforderte konsequentes Umdenken.
Welche Veränderungen haben Sie aufgrund der Therapie genau gespürt?
Durch die analytische Hypnose habe ich viel gelernt über mich. Aus der Selbsthypnose schöpfe ich täglich Kraft. Und die Behandlung mit dem biokybernetischem Gerät hat meines Erachtens mein Verständnis bei Gesprächen verbessert. Ich bin durch die Hörminderung ja stark beeinträchtigt, was sich besonders nachteilig in Gesprächen mit anderen auswirkt, die für mich sehr anstrengend sind, weil ich Probleme beim Richtungshören habe und das Hörgerät Störgeräusche nicht herraus filtert. Doch ich muss sagen, dass durch die biokybernetische Behandlung Gespräche mit anderen jetzt nicht mehr so anstrengend für mich sind, weil sich offenbar meine Wahrnehmung verbessert hat.
Wie erklären Sie sich diese Verbesserung?
Also dieses medizinische Gerät scannt den ganzen Körper auf Baustellen ab und bei mir war es zusätzlich so, dass ich eine Schwermetallbelastung hatte. Diese Gifte konnten im Rahmen der Behandlung ausgeleitet werden.
Geschah die Ausleitung nur mit diesem Gerät?
Nein, ich nahm zusätzlich noch das homöopathische Mittel Derivatio D6. Das Mittel hat sich auch bezüglich der beträchtlichen Elektrosmogbelastung positiv ausgewirkt. Seitdem hat sich bei mir das Verständnis von Sprache um ein Vielfaches verbessert.
„Ich bin jetzt gut aufgestellt.“
Sind die Ergebnisse, die Sie festgestellt haben, medizinisch messbar?
Herr Falk kann das an den Messprotokollen ablesen, dass sich mein Zustand verbessert hat.
Von ärztlicher Seite ist keine verbesserte Diagnose festgestellt worden?
Das können die HNO-Ärzte nicht messen. Bei einem Hörtest dort gibt es einen Signalton, der erkannt wird oder nicht, doch die Verbesserung beim Sprachverständnis kann so nicht gemessen werden.
Sie fühlen sich also nach diesen Monaten deutlich wohler als zuvor?
Absolut. Ich bin jetzt gut aufgestellt den zweiten Teil des Examens Anfang des Jahres zu absolvieren, trotz meines stressigen Alltags.
Die Prüfungsangst hat sich gelegt?
Ja, die Situation hat sich grundlegend gebessert. Ich fühle mich mental stark, bin psychisch gefestigt und souveräner geworden.
Haben Sie in dieser Zeit irgendwelche anderen Behandlungen gehabt?
Nein.
Wird es therapeutisch weitergehen?
Wir haben geplant, dass ich jeweils im Frühjahr und Herbst komme, um überprüfen zu lassen, ob noch alles in Ordnung ist und um mich stabil zu halten.
*Name von der Redaktion geändert.
(Stand: Dezember 2010)
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.heilpraktiker-oldenburg.net
www.cybertrone.de
www.hypnose-oldenburg.net
Interview: Dagmar Heib
Anmerkung der Redaktion:
Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!
Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.
Das Buch zum Portal
Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..
Die ausführlichen Gespräche werden in einem Buch nachzulesen sein. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, erhalten Sie automatisch Kenntnis vom Erscheinungstermin.


