„Die Schmerzen sind weg!“

Durch eine radikale Ernährungsumstellung verschwanden starke Schmerzen bei einem Prostatakrebskranken


Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr für Männer an Prostatakrebs zu erkranken. Basische Ernährung hilft dem Körper sich zu stabilisieren

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr für Männer an Prostatakrebs zu erkranken. Basische Ernährung hilft dem Körper sich zu stabilisieren

Als der 59-jährige Pharmareferent John W.* die Diagnose Prostatakrebs bekam, hatte er bereits Metastasen in seinen Knochen. Auf die Schulmedizin wollte er sich nicht verlassen. So recherchierte er auf eigene Faust nach Alternativen und wurde schließlich fündig: Dank einer konsequenten Ernährungsumstellung kam der Krebs zum Stillstand und starke Schmerzen verschwanden.

Herr W., Sie haben sich aufgrund Ihrer Prostatakrebserkrankung mit Ernährung beschäftigt. Wie kamen Sie darauf?

Ich halte schon lange nicht viel von westlicher Medizin. Ich wollte eine Alternative finden und habe daher recherchiert, was es für Möglichkeiten gibt. Im Zuge dieser Erkundigungen bin ich auch auf Jörg Krebber aufmerksam geworden und war angetan davon, dass vieles, was ich gelesen hatte, auch von ihm empfohlen wird. Doch er empfiehlt noch einiges mehr.

Wie kommt es, dass Sie von westlicher Medizin nicht viel halten?

Soweit ich informiert bin, sind die Heilungsraten bei Krebs gleich Null. Das heißt, von Heilung kann man nicht sprechen. Weiterhin stört mich, dass bei Krebs nur die Symptomatik behandelt wird und nicht die Ursache. Das ist bei vielen Krankheiten so.

Wobei Prostatakrebskranke in der Regel recht gute Chancen haben.

Ja, doch nicht, wenn es so weit fortgeschritten ist, wie bei mir.

Wann hat sich der Krebs bei Ihnen bemerkbar gemacht?

Ich habe ihn sehr spät entdeckt. Zu dem Zeitpunkt gab es bereits Metastasen in den Knochen. Also ich bin jetzt im Grunde T3-Stadium. Das ist nach Meinung meiner Ärzte sozusagen kurz vorm Tod. Doch seitdem ich konsequent meine Ernährung umgestellt habe, habe ich interessanterweise keine Schmerzen mehr. Dazu muss man wissen, dass ich vorher schwerste Schmerzmittel einnehmen musste, um es einigermaßen aushalten zu können.

„Die Ärzte konnten nicht sagen,
wie meine Perspektiven aussehen.“

Seit wann haben Sie Ihre Prostatakrebsdiagnose?

Seit Dezember 2008, also vor eineinhalb Jahren. Und mit dem Ernährungsexperten kam ich in Kontakt vor drei Monaten.

Was hatten die Ärzte Ihnen als Perspektive genannt?

Die haben gar nichts gesagt, weil sie es nicht wissen. Man kann mit dieser Diagnose 15, 20, vielleicht sogar 30 Jahre leben. Es kann aber auch sein, dass der Krebs auf die Weichteile übergeht – und dann wird es kritisch. Das war bei mir allerdings nicht der Fall. Also die Ärzte wollen und können nicht sagen, wie die Perspektiven sind. Sie halten die Erkrankung in Schach mit der Hormonspritze.

Was haben Sie in der Zwischenzeit gegen Ihren Krebs unternommen?

Aufgrund meiner Erkundigungen hatte ich meine Ernährung schon etwas umgestellt, doch nicht richtig, wie mir Herr Krebber später sagte. Außerdem hatte ich seinerzeit begonnen, die Anti-Hormonbehandlung zu machen. Die mache ich übrigens heute auch noch. Also ich bekomme alle drei Monate eine Spritze, die das Testosteron reduziert.

Wie wurden Sie darüberhinaus medizinisch behandelt?

Im Grunde gab es dann nur noch diese Schmerzbehandlung. Ich wurde gefragt, wie ich meine Schmerzen einstufe auf einer Skala von Null bis Zehn, und dann bekam ich das entsprechende Medikament, das der Computer für diesen Schmerzgrad anzeigte.

Es wurde also keine Operation durchgeführt?

Nein, es war viel zu spät dafür mich an der Prostata zu operieren, weil es sehr verwachsen war. Es hätte nichts gebracht.

Doch Sie sind unter medizinischer Kontrolle?

Ja, seitdem die Diagnose feststeht, haben die Metastasen sich überhaupt nicht bewegt, also weder abgenommen noch zugenommen.

bq.Aufgrund der Ernährungsumstellung
sind die Schmerzen weg

Und seit der Ernährungsumstellung hat sich die Anzahl der Metastasen auch nicht verändert?

Nein, bis jetzt nicht. Allerdings sind die Schmerzen weg.

Ist es möglich, dass die Schmerzen aufgrund dieser Hormonspritze verschwanden?

Nein, die Schmerzen waren während der ganzen 15 Monate da, in denen ich die Hormonspritze bereits bekam, doch die Ernährung noch nicht richtig umgestellt hatte.

Wie lange nach der Ernährungsumstellung hat es gedauert bis die Schmerzen weg waren?

Nach einem Monat konsequenter Umstellung. Also ich werde seit drei Monaten von dem Ernährungsexperten beraten, und seit zwei Monaten kann ich auf Schmerzmittel verzichten. Allein das ist schon gigantisch. Plus der Tatsache, dass ich sehr viel Gewicht verloren habe. Mittlerweile 18 Kilogramm, von 98 auf 80 Kilogramm.

Sie folgen also seit drei Monaten Ernährungsempfehlungen. Was dürfen Sie essen?

Ich darf verschiedenste Tees trinken, also zum Beispiel Genmai grüner Tee, Kukicha Tee, 9-Kräuter-Tee und Hatomugi-Tee. Einmal am Tag soll ich eine bestimmte Suppe essen, die nennt sich Goncci-Suppe, das ist eine sehr basische Suppe mit Sengiri-Rettich, frischen Kräutern, Ingwer, Algen und vielem mehr. Dazu nehme ich einen Teelöffel Kaisernatron jeden Tag, eine Messerspitze einer gemahlenen, afrikanischen Nuss namens „Ximenia Americana“, die dem Krebs entgegenwirkt. Dann nehme ich Grapefruittropfen und „Super Greens“, das ist ein 10,5 ph-Mittel, wodurch der ph-Wert im Körper hochgetrieben wird. Ab und zu esse ich Pfannkuchen mit Tsampa anstatt Mehl oder mit Vollkornbuchweizenmehl. Ab und zu darf ich ein bisschen Pfisterbrot essen mit Öl. Fünf Mal täglich esse ich Aprikosenkerne wegen des B17-Vitamins. Und wenn mir nach Zucker ist, darf ich einen Teelöffel Reissirup täglich essen. Das war‘s im Großen und Ganzen.

Das ist nicht viel, was Sie essen dürfen.

Nein, das ist nicht viel. Ich habe mir ausgerechnet, dass es täglich wohl um die 1000 Kalorien sind, die ich zu mir nehme. Also das ist deutlich weniger, als man eigentlich benötigt.

Nehmen Sie Medikamente?

Doch, einen sogenannten Alpha-Rezeptoren-Blocker, der mein Harnrohr entspannt, so dass ich besser Wasser lassen kann.

„Die Hormonspritze zusammen mit
der Ernährungsumstellung
hat eine sehr gute Wirkung.“

Wie geht es Ihnen körperlich?

Mir geht es sehr gut, ich habe allerdings begrenzte Energiereserven. Abends um zehn bin ich einfach erschöpft und gehe dann schlafen. Doch ich schlafe sehr gut und bin dann auch früh wieder wach. Arbeiten kann ich natürlich nicht. Mit Krebs im T3-Stadium bin ich erwerbsunfähig. Auch wenn es mir relativ gut geht, merke ich, dass ich bei Weitem nicht geheilt bin. Ich bin allerdings der Meinung, dass die Hormonspritze zusammen mit dieser Ernährungsumstellung eine sehr gute Wirkung hat.

Trinken Sie Kaffee?

Ab und zu darf ich einen Espresso trinken. Das mache ich vielleicht einmal die Woche. Doch Kaffee sollte ich auf keinen Fall übermäßig trinken.

Wie sieht es mit Rauchen aus?

Ja, ich rauche Zigaretten und das tue ich auch nach wie vor. Herr Krebber meint, das soll ich auch nicht unterlassen, weil es zusammen mit der Ernährungsumstellung einen zu großen Schock für den Körper bedeuten könnte. Allerdings rauche ich auch nicht übermäßig.

Ernährungsumstellung
anstatt Chemo

Welche Therapien hatten Ihnen die Ärzte seinerzeit empfohlen?

Die Hormonspritze, die ich alle drei Monate nach wie vor bekomme. Und vor der Ernährungsumstellung meinte mein Arzt, wir müssten etwas gegen die Schmerzen unternehmen. Da hat er mir Chemotherapie vorgeschlagen. Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er noch ganz bei Trost wäre, mir Chemotherapie nur wegen Schmerzen zu verordnen. Und seitdem ich so konsequent meine Ernährung umgestellt habe, habe ich ja keine Schmerzen mehr und mir dadurch diese Chemo oder die nebenwirkungsreichen Medikamente gespart.

Wie empfinden Sie Ihre Lebensperspektive?

Ich fühle mich hervorragend und habe Perspektiven ohne Ende. Ich bin davon überzeugt, dass ich an dieser Krebserkrankung nicht sterben werde.


*Name von der Redaktion geändert.

(Stand: Juni 2010)

Nähere Informationen finden Sie unter www.nahrungistmedizin.de.

Interview: Dagmar Heib

Anmerkung der Redaktion:

Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.

Das Buch zum Portal

Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..

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Ximenia americana

Ximenia americana

Eine krebsbekämpfende Wirkung von Inhaltsstoffen dieser Pflanze wurde im Jahre 2005 in Untersuchungen am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg an 17 Tumorarten dokumentiert.

Quelle: wikipedia.de

Nahrung ist Medizin

Die Ernährungslehre Nahrung ist Medizin geht auf die Richtlinien des Ernährungsexperten Jörg Krebber zurück.

Krebber litt in seiner Jugend unter einer vergrößerten Milz, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Morbus Crohn, Hepatitis A, B und C. Aus schulmedizinischer Sicht aufgegeben, reiste er mit 25 Jahren nach Asien, ließ sich nach der östlichen traditionellen Medizin behandeln und gesundete völlig. Inspiriert durch diese Wandlung erwarb er umfassende Kenntnisse in Yoga, Ayurveda, Feng Shui und Shiatsu. Sein Hauptstudium absolvierte er bei den Tibetern und lernte unter anderem Akupunktur, medizinische Massage sowie die Ernährungslehre nach dem universellen Prinzip von Yin und Yang. Elf Jahre später kehrte Krebber nach Europa zurück und rundete sein Wissen mit einem Studium der westlichen Ernährungslehre ab.

Seine Lehre erklärt die Prinzipien der 5-Elemente-Küche und wie sich die verschiedenen Bestandteile der Nahrung auf die Gesundheit auswirken. Demnach ist wesentlich: Ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis, das Natrium-Kalium-Gleichgewicht im Organismus, die Beachtung von Wirkungsweisen der Proteine und Aminosäuren, Enzyme und Hormone.

Über 20-jährige Erfahrung zeigt, dass ständiges Frieren, Darmprobleme, Übergewicht und chronische Befindlichkeitsstörungen unter Beachtung dieser Zusammenhänge gelindert werden können.

www.nahrungistmedizin.de

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