Die chronische Form der Bronchitis ist in Deutschland zu einer Volkskrankheit geworden. Bleibt sie unbehandelt, kann sie zu Lungenkrankheiten und Herzinsuffizienz führen
Chronischer Husten und Atembeschwerden haben die 51-jährige Waltraud T.* über Monate begleitet. Die Diagnose lautete schwere Bronchitis. Das vom Hausarzt verschriebene Antibiotikum half nicht, Cortison führte zu Nebenwirkungen. Nur durch Zufall fand Waltraud T. einen Therapeuten, mit dessen Hilfe sie ihre Beschwerden los wurde.
Sie hatten vor neun Jahren mit einer hartnäckigen Bronchitis zu tun. Was haben Sie erlebt?
Ich hatte eine Erkältung verschleppt. Irgendwann schwang das um in eine Bronchitis, weswegen ich drei Monate bei meinem Hausarzt in Behandlung war. Er hatte versucht, die Bronchitis mit einem Antibiotikum wegzubekommen, das funktionierte jedoch nicht. Ich war irritiert, dass meine Beschwerden nicht zu lindern waren. Dann kam ich auf die Idee, zu einem Lungenfacharzt zu gehen. Doch dieser hatte mich von Anfang an mit Cortison behandelt. Das bekam mir überhaupt nicht; ich hatte Magenprobleme, Durchfall und: Meine Stimme war dadurch fast nicht mehr hörbar. Ich war so heiser, dass man mich beim Telefonieren kaum verstanden hat. Zuvor hatte ich auch selbst mit allerlei natürlichen Mitteln versucht, mir zu helfen.
Dann sind Sie doch noch zu jemandem gekommen, der Ihnen helfen konnte?
Zu der Zeit, als ich so Probleme mit der Stimme hatte, las meine Tochter in einer Frauenzeitschrift einen Beitrag über den Heilpraktiker Drevermann und brachte die Zeitschrift mit nach Hause. Doch zu ihm hingegangen sind wir eigentlich wegen meinem Vater. Der hatte zu dem Zeitpunkt Blasen- und Prostatakrebs. Und ihm konnte der Heilpraktiker auch sehr helfen.
“Nach sechs bis acht Behandlungen
ging es mir deutlich besser.”
Wie oft waren Sie selbst dort in Behandlung?
Sechs bis acht Mal. Und dann war es bei mir erledigt.
Woran haben Sie gemerkt, dass es Ihnen besser ging?
Beim Treppensteigen und immer dann, wenn ich mich körperlich belastet habe, merkte ich, dass es mir deutlich besser ging als vorher.
Ihnen geht es so gut, dass Sie mittlerweile Halbmarathon laufen?
Ja. vor dieser Bronchitis bin ich mehrmals in der Woche sechs, acht oder zehn Kilometer gejoggt. Und auf einmal war fast ein halbes Jahr Schluss damit, weil ich diese Beschwerden nicht loswurde.
Und heute laufen Sie wieder …
Ja, als der Heilpraktiker mir so gut geholfen hat, war in mir ein Ehrgeiz entstanden und ich sagte mir: „Einen ganzen Marathon werde ich wohl nicht schaffen, doch einen Halb-Marathon.“
Wie alt waren Sie da?
51 Jahre. Und seitdem laufe ich regelmäßig.
“Seitdem bin ich
gesundheitlich sehr stabil.”
Wie nachhaltig war die Behandlung bei dem Heilpraktiker?
Es geht mir seitdem gut, es ist keine Bronchitis mehr aufgetreten.
Hatten Sie zwischenzeitlich nie eine Erkältung oder Grippe?
Sehr wenig, also ich bin recht stabil. Allerdings tue ich auch selbst viel für meine Gesundheit. Wenn ich merke, da ist eine Erkältung im Anflug, dann versuche ich erst einmal, mir mit den alten Hausmitteln zu helfen. Dann mache ich mir eine heiße Zitrone oder eine Kur mit Echinacea. Doch was mir wirklich sehr gut tut, ist diese Bewegung an der frischen Luft. Ich hatte auch kaum Wechseljahresbeschwerden. Ich habe nie Hormone deswegen nehmen müssen. Ich dachte mir immer, wenn das anfangen sollte mit den Hitzewallungen, dann ziehe ich lieber meine Laufschuhe an und gehe raus an die frische Luft.
Sie selbst sind von den Fähigkeiten der Heilpraktiker fest überzeugt?
Ja, in meiner Familie glauben wir an diese Heilpraktiker. Mein Großvater hatte 1943 Wundstarrkrampf, das war in Thüringen, doch der Arzt hatte das nicht erkannt. Er meinte nur, wir sollen uns keine großen Hoffnungen machen, dass er die Krankheit überlebt. Meine Oma war so verzweifelt. Von einer Nachbarin bekam sie dann die Adresse eines Heilpraktikers, und der hat sofort erkannt, dass es Wundstarrkrampf ist und behandelte meinen Opa. Er gesundete völlig und wurde 93 Jahre alt. Ich muss sagen, ich habe nicht wirklich Angst vor schweren Krankheiten, weil ich weiß, wo ich hingehen kann.
*Name von der Redaktion geändert.
(Stand: Oktober 2009)
Informationen über den Heilpraktiker finden Sie unter
Interview: Dagmar Heib
Anmerkung der Redaktion:
Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!
Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.
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Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..
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