Erfolg bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bereits nach der zweiten Behandlung mit der Regionalen Chemotherapie zerfielen die Metastasen auf der Leber der 62-jährigen Inge H. Ein Erfolg, den reine Schulmediziner nicht für möglich gehalten hatten


Den Lebensabend genießen. Die Diagnose Krebs erschüttert diesen Wunsch oft. Doch die richtige Therapie kann ihn wieder aufleben lassen

Den Lebensabend genießen. Die Diagnose Krebs erschüttert diesen Wunsch oft. Doch die richtige Therapie kann ihn wieder aufleben lassen

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist kein Todesurteil. Das beweist das Beispiel einer 62-jährigen Patientin, die vier Mal mit der Regionalen Chemotherapie behandelt wurde und der es sehr gut geht. Der Mann der Patientin spricht von „geballtem Sachverstand“ bei den Spezialisten der Regionalen Chemotherapie. Das hatten er und seine Frau auch schon anders erlebt, als sie zunächst versuchten, über die normalen schulmedizinischen Wege Hilfe zu finden. Wären sie dort geblieben, hätte Inge H. ihr Leben wahrscheinlich verloren.

Herr W., wann bekam Ihre Frau die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Mitte April 2009 im Rahmen einer Kontrolluntersuchung. Da wurde eine Sonographie gemacht.

Anzeige

Was ergab dieser Ultraschall?

Der Arzt hat Zysten auf der Leber festgestellt und meine Frau gleich zum Röntgen überwiesen. Dort wurde bestätigt: „Der Arzt hat Recht, doch das ist nicht die Hauptursache. Sie haben ein Pankreaskarzinom im Pankreasschwanz. Und dieses Karzinom hat Metastasen gestreut auf den Leberlappen.

Hatte Ihr Frau zuvor Beschwerden?

Latent, vielleicht: Drei Monate vorher waren wir zum Langlaufski und da hat sie gespürt, dass sie ein bisschen ermattet war. Doch wir dachten, wir kommen in die Jahre und irgendwann macht sich das eben bemerkbar. Aber dass sie jetzt Schmerzen gehabt hat oder irgendwelche andere Komplikationen, das kann man nicht sagen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs
sollte nur von Spezialisten behandelt werden

Wie hat Ihre Frau nach der Diagnose reagiert?

Sie ist in Panik zum Hausarzt gegangen und hat gefragt: „Was machen wir jetzt?“ Dieser war erst etwas überfragt, doch meinte dann, eine größere Medizinische Hochschule im norddeutschen Raum wäre vielleicht der richtige Ansprechpartner.

Und dort waren Sie?

Ja, wir haben jedoch festgestellt, dass man dort relativ hilflos hinsichtlich der Metastasen war.

Deshalb haben Sie sich eine zweite Meinung eingeholt?

Wir waren danach in einer großen namhaften Klinik im süddeutschen Raum. Dort haben wir Vorabgespräche geführt und hatten auch den Eindruck, dass Sachverstand vorhanden ist. Und da ist meine Frau operiert worden, am 12. Mai. Vorher wurde allerdings eine Biopsie gemacht, um den Tumor und die Metastasen zu bestimmen. Ich hatte den Eindruck, dass man uns dort helfen wollte, doch die Möglichkeiten begrenzt waren hinsichtlich der Gesamtstrategie.

Was geschah nach der Operation?

Meine Frau war drei Wochen dort und dann hat man gesagt: „Wir embolisieren die rechte Leberseite ….“

Was heißt das?

Man stoppt die Blutzufuhr und legt die rechte Leberseite trocken, mehr oder weniger, so wie es gelingt. Und dadurch, dass die nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird, versucht man an der linken Leberseite Wachstum zu erzeugen.

Hat das funktioniert?

Nein, das hat so nicht geklappt, weil meine Frau bei der Bauchspeicheldrüsenoperation gleichzeitig an der linken Leberseite operiert wurde und die Metastasen sind in der Zeit, in der die andere Seite schrumpfen sollte, schon wiedergekommen.

Wie ging es weiter?

Am 13. August hat man eine Voruntersuchung gemacht. Denn meine Frau sollte am nächsten Tag operiert werden: Die rechte Leberseite und Teile davon sollten entfernt werden. Und dann kam der Stationsarzt abends um 20.30 Uhr und eröffnete uns: „Wir können nicht mehr operieren, Sie haben kein ausreichend gesundes Lebergewebe mehr.“ Er hat uns empfohlen, dass wir am nächsten Morgen mit dem Professor für Nuklearmedizin sprechen. Der Professor war aber nicht zu sprechen. So sind wir nach Hause gefahren.

„Ihre Frau kann
bei dieser Operation
auch sterben.“

Das war sicher ein Schock für Sie. Was haben Sie danach gemacht?

Wir waren am Freitag, den 14. August zu Hause. Am Dienstag morgen bekamen wir einen Anruf von demselben Arzt, der uns Donnerstag abend sagte, dass sie nicht operieren könnten. Er teilte mit: „Der zuständige Leberspezialist hat heute morgen gesagt, wir können die Operation wagen. Allerdings mit erheblichem Risiko. Es kann auch darauf hinauslaufen, dass Ihre Frau transplantiert werden muss.“ Also, dass sie eine neue Leber bekommt. „Doch holen Sie sich eine zweite Meinung ein“, empfahl er noch, denn: „Ihre Frau kann bei dieser Operation auch sterben.“ Daraufhin habe ich versucht diesen zuständigen Professor zu erreichen, um zu fragen: „Wie hoch ist denn das Risiko?“ Er antwortete: „Das kann ich Ihnen erst sagen, wenn ich die Leber in der Hand habe.“

Das Risiko wollten Sie nicht eingehen?

Nein. Es war so, dass meine Frau während dieser ganzen Zeit auch in Behandlung bei einem Heilpraktiker war. Dieser hat uns die Medias-Klinik in Burghausen empfohlen.

Sie haben sofort Kontakt aufgenommen?

Bereits am Abend um 19 Uhr rief ich dort in Bayern an und hatte Professor Aigner gleich am Telefon. Das fand ich bemerkenswert. Ich habe ihm den Fall geschildert. Daraufhin sagte er: „Metastasen in der Leber, das ist unser Spezialgebiet.“ Doch es musste erst geprüft werden, ob ein Bett frei ist. Eine halbe Stunde später bekam ich einen Anruf der Klinik und man bot an: „Wenn Ihre Frau einverstanden ist mit der Zweibettbelegung, dann können Sie am Sonntag kommen.“ So ist sie bereits am Montag operiert worden mit dieser besonderen Methode.

Durch eine neuartige Methode
konnte sie sofort operiert werden

Das ist die Regionale Chemotherapie, bei der der übrige Blutkreislauf abgekoppelt wird, sodass nur das Tumorgebiet mit der Chemotherapie behandelt wird?

Richtig. Die ersten beiden Tage waren zwar nicht vom Feinsten. Es war eine Operation und Chemo wurde eingesetzt. Doch in der Klinik macht man ja so ein Verfahren, dass das Blut gewaschen wird. Ein großer Teil der Chemo wird so wieder ausgeschieden.

Wie ging es Ihrer Frau, nachdem die ersten beiden schweren Tage vorüber waren? Hatte sie Nebenwirkungen?

Nein, sie hat auch gleich Tabletten bekommen, weil sich eine leichte Übelkeit schon einstellt. Doch sie musste sich nicht übergeben und hatte kaum Nebenwirkungen.

Sie waren zu einer zweiten Behandlung dort?

Drei Wochen später bekam sie die zweite Regionale Chemotherapie. Wieder in der üblichen Form. Danach sind wir in unseren Heimatort in die Radiologie gefahren, um ein CT (Red.: Computertomographie) machen zu lassen. Der Röntgologe war beeindruckt. Er rief uns rein und erklärte uns die Aufnahmen: „Sehen Sie hier, das sieht sehr gut aus. Da ist der Zerfall der Metastasen schon im Gange.“

Dann waren Sie ein drittes Mal in der Klinik?

Ja, und Mitte November wird es das vierte Mal sein. Wenn alles so gut weiterläuft, soll das die letzte Behandlung sein für immer. Doch das weiß man bei Krebs ja nie so genau. Allerdings wird der Zustand meiner Frau von Fachleuten als sehr gut beurteilt. Und wir sind natürlich positiv gestimmt.

Wie fühlt sich Ihre Frau heute?

Recht fit. Sie hat unseren Enkel vorgestern mit dem Kinderwagen 3 km geschoben. Und das nach drei Chemotherapien.

Der Hausarzt sagt:
„Erzählen Sie mir mehr
von dieser Methode.“

Muss sie Medikamente nehmen?

Lediglich Eisenpräparate zur Unterstützung der Blutbildung und ein Präparat für die Leber. Doch das ist auf rein pflanzlicher Basis, es unterstützt einfach das Verdauungssystem.

Was sagt Ihr Hausarzt zu diesem Behandlungserfolg?

Der steht sprachlos davor. Die Ärzte kennen dieses Verfahren gar nicht. Meine Frau war letzten Donnerstag bei einer Vertretung vom Hausarzt, der hat immer nur gesagt: „Das ist ja spannend, das ist ja spannend. Das müssen Sie mir mal erzählen, wie diese Regionale Chemotherapie abläuft.“ Also, es scheint in dieser Form weitgehend unbekannt zu sein. Das ist schade. Und das ist auch mein Anliegen, warum ich mich für dieses Gespräch zur Verfügung stelle: Um Patienten zu helfen, die nach Auswegen suchen. Ich bin der Meinung, es sollte keiner aufgeben. Es gibt viele Möglichkeiten. Und von daher ist es ganz wichtig sich zu informieren, und wenn ich dazu beitragen kann, bin ich glücklich. Doch meine Frau ist auch eine Kämpferin, die gibt so schnell nicht auf.

Laut Aussage von Frau H. geht es ihr sehr gut. Sie sagt, sie merkt gar nicht, dass sie krank ist. Sie wirkt wie eine absolut vitale, lebensfrohe Frau und meint: „Ich bin auf dem Weg der Besserung und mir geht es jeden Tag ein bisschen besser.“ Frau H. hat stets die Einstellung gehabt: „Ich bin hier und meine Krankheit ist ein Stückchen weit weg.“ Sie hat die Krankheit also gar nicht so richtig an sich herangelassen, damit es sie nicht so berührt. Dankbar ist sie ihrem Mann, denn wenn irgendetwas zu erledigen war, hat er sich darum gekümmert. Sie wollte die Details auch gar nicht so genau wissen, es hat sie nicht interessiert. „Ich weiß nicht, ob das die richtige Einstellung ist,“ erzählt sie, „doch ich bin nun mal so.“ Und ihre Familie hält 100-prozentig zusammen. Ihre Krankheit hat sie alle nur noch mehr zusammengeschweißt.


*Name von der Redaktion geändert.

(Stand: November 2009)

Mehr Informationen über die Behandlung mit der Regionalen Chemotherapie

www.medias-klinikum.com

Interview: Dagmar Heib

Anmerkung der Redaktion:

Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.

Das Buch zum Portal

Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..

Die ausführlichen Gespräche werden in einem Buch nachzulesen sein. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, erhalten Sie automatisch Kenntnis vom Erscheinungstermin.

Übersicht

Buchtipp

Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Ba...

Max Otto Bruker

EUR 14,80

Information

Regionale Chemotherapie (RCT)

Das Prinzip der Regionalen Chemotherapie ist bereits seit den 50er Jahren bekannt. O.Creech und E. Krementz führten 1957 in New Orleans (USA) die erste sogenannte „isolierte Perfusion“ bei einem mit Melanommetastasen befallenen Bein durch. Der Patient überlebte 14 Jahre. Diese Methode der „isolierten Extremitätenperfusion“ bei bösartigen Geschwülsten an Haut, Schleimhäuten und Bindegewebe hat sich seitdem weltweit etabliert. „Perfusion“ bedeutet, das behandelte Gebiet wird vom Kreislauf des Patienten abgekoppelt und von einem externen Pumpensystem kontinuierlich durchspült.

1981 gelang es Prof. Karl R. Aigner erstmals, das Konzept dieser regionalen und hochdosierten Chemotherapie auch auf andere Körperbereiche zu übertragen. So ist es heute möglich auch Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs und viele andere Krebsarten mit dieser Methode zu behandeln. Durch die anschließende Entgiftung (Chemofiltration) werden Nebenwirkungen sehr abgeschwächt, häufig völlig verhindert. Das Ergebnis für den Patienten: Er fühlt sich nach der Operation meist sehr gut, kann seine Lieblingsspeisen essen und relativ schnell wieder in sein normales Leben zurückkehren. Die Regionale Chemotherapie hat also nicht die Nebenwirkungen, die von der üblichen (systemischen) Chemotherapie bekannt sind.

www.medias-klinikum.com

Vergleiche auch:
link 1

link2

Buchtipp

Altes russisches Wissen

Vadim Tschenze

EUR 14,90

Information

Anzeige