
Schwindel
Wieder fit nach nur einer Behandlung
Die 72-jährige Irene Sch.* kann so leicht nichts umwerfen. Deswegen nahm sie
es nicht allzu ernst, als sie eine schwere Attacke mit Schwindel und Erbrechen bekam. Erst beim zweiten, noch heftigeren Vorfall suchte sie ihren Hausarzt auf. Doch weder er noch ein HNO-Arzt konnten die Ursache finden. Eher durch Zufall erfuhr Irene Sch.* von einer biokybernetischen Behandlungsmöglichkeit und probierte sie aus. Mit Erfolg: Eine einzige Behandlung reichte aus, dann war sie den latenten Schwindel, der sie täglich begleitete, los.
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Nahrungsmittelunverträglichkeit
“Ich wollte, dass das aufhört”
Aufgrund einer Nahrungsmittelallergie hatte Jürgen P.* täglich mehrmals Durchfall. Der behandelnde Hausarzt verharmloste das Problem. Der Wechsel zu einem anderen Allgemeinmediziner brachte erste Sicherheit: Durch einen speziellen Bluttest wurde festgestellt, auf welche Nahrungsmittel Jürgen P. allergisch reagiert – und das waren einige. Jürgen P. ließ die kritischen Produkte weg. Damit waren die Beschwerden behoben. Doch lebenslang Diät leben, war nicht sein Ding. Dank der Behandlung einer Heilpraktikern, die nach der NAET-Methode arbeitet, kann er allmählich wieder Nahrungsmittel essen, ohne mit Beschwerden zu reagieren. Damit hat seine Lebensqualität deutlich zugenommen. mehr...

Nahrungsmittelunverträglichkeit, Leaky-Gut-Syndrom, Fibromyalgie, Erschöpfung, Neurodermitis
„Das Leben ist wieder richtig schön!“
Es gibt kaum eine Fachklinik, die die ehemalige Bankangestellte Regina Kohls nicht wegen ihrer massiven Magen-/Darmprobleme konsultiert hatte. Doch sowohl in den Kliniken als auch bei Fachärzten und naturheilkundlichen
Therapeuten konnte man ihr nicht helfen. Die Symptome verschlimmerten sich immer mehr. 30 Jahre schleppte sie sich durchs Leben. Als man ihr 2004 in einer Uniklinik eröffnete, man könne ihr nicht mehr helfen, sie wäre
austherapiert, war sie am Verzweifeln. Doch die gläubige Frau stand auch das
durch. Durch Zufall erhielt sie die Adresse eines Heilpraktikers, der dafür
sorgte, dass sie innerhalb von einem halben Jahr beschwerdefrei wurde!
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Herzinfarkt
“Ohne Entgiftung wäre ich jetzt tot”
Mit 37 Jahren erlitt der Unternehmer Uwe J.* seinen ersten Herzinfarkt. Stents wurden gesetzt, doch immer wieder musste er ins Krankenhaus wegen massiver Herzbeschwerden. Das Problem konnte scheinbar nicht gelöst werden.
Erst ein Hinweis, dass eine Schwermetallbelastung die Ursache sein könnte, brachte ihn zu der richtigen Therapie. Seit vier Jahren geht es ihm so gut, dass er sein Unternehmen wieder selbst leiten kann. mehr...

Hautausschlag, Hundeallergie, Lungenentzündung
Langjährige Leiden gelöst
Seitdem die 51-jährige Cornelia B. in ihrer Kindheit von einem Hund gebissen wurde, machte sie einen großen Bogen um die Vierbeiner. Kam sie nur in die Nähe von Plätzen, wo sich kurz zuvor ein Hund aufgehalten hatte, schwollen ihre Augen rot an und fingen an zu jucken. Dass ihre Phobie und Allergie gar nicht mehr bestand, merkte sie erst per Zufall. Eine biokybernetische Ausleitung, die sie eigentlich wegen einer Lungenentzündung vornehmen ließ, hatte die Probleme gleich mit behoben. Doch davor gab es noch einen anderen Behandlungserfolg: Die juckende, geschwollenen Haut um die Augen, die ihr seit fünf Jahren zusetzte, normalisierte sich wieder. mehr...

Colitis Ulcerosa
“Medizinisch nicht heilbar!”
Erika Schweighofer wäre in einem Krankenhaus fast an einer Darmerkrankung gestorben. Die Behandlung in einer Spezialklinik, zu der ihr Vater sie auf eigene Kosten verlegen ließ, rettete ihr das Leben. Doch die Einnahme nebenwirkungsreicher Medikamente und eine eingeschränkte Berufsfähigkeit belasteten die einst agile Marketingfachfrau sehr. Erst mit Hilfe eines Ernährungsberaters gewann sie ihren Elan zurück. mehr...

Sodbrennen und Zwerchfellbruch
“Ich war ganz unten”
Bei der 52-jährigen Carla S.* war das tägliche Sodbrennen so stark, dass sie ein permanentes Brennen auf der Zunge, im Mund und im Hals verspürte. Zu den körperlichen Symptomen kamen ein Burn-out-Syndrom und Depressionen hinzu. Dass es ihr jetzt nach einem Jahr deutlich besser geht, schreibt sie einer konsequenten Ernährungsumstellung zu, die unter anderem auf der Fünf-Elemente-Lehre beruht. mehr...

Rheuma
Rheuma geheilt durch besondere Ernährung
Der 21-jährige Tänzer Markus erkrankte an schwerstem Rheuma. Eine konsequente Ernährungsumstellung ließ die Symptome verschwinden
Die Mutter des 21-jährigen Markus* ließ alle medizinischen Register ziehen,
um ihrem rheumakranken Sohn zu helfen. Doch selbst das erfolgversprechendste
Medikament bewirkte nichts. So war der Versuch, die Ernährung konsequent
umzustellen, mehr der Griff nach dem letzten Strohhalm. Was gab es noch zu
verlieren? Umso überraschender die Wirkung: Die Beschwerden verschwanden und
die schulmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass kein Rheuma mehr
nachweisbar war. mehr...

Rheuma
Rheuma überwunden
Mit 20 Jahren erkrankte Anja K. an Rheuma und sollte nebenwirkungsreiche Medikamente nehmen. Erst ein Heilpraktiker konnte helfen
Als die Grafikdesignerin Anja K. an Rheuma erkrankte, war sie erst Anfang 20. Starke Schmerzen in den Gelenken raubten ihr nachts den Schlaf. Anja erhoffte sich Besserung durch die Ärzte, doch die konnten weder eine Ursache für dieses plötzliche Auftreten der Krankheit ausmachen, noch war Beschwerdefreiheit auf Dauer erreichbar. Cortisongaben und Besuche in der Kältekammer brachten nur kurzzeitige Erfolge. Und das Schlimmste: Die Ärzte empfahlen Anja ihren Kinderwunsch an den Nagel zu hängen. Zu ihrer eigenen Überraschung konnte ein Heilpraktiker sie fast völlig heilen. mehr...
Chronische Krankheiten
Eine chronische Krankheit wirft das Lebenskonzept durcheinander und bedeutet meist eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Vielfach verändern sich durch sie auch die sozialen Kontakte und das Selbstbild, das der Kranke von sich hatte.
Heilt eine Krankheit nicht aus oder kann die Ursache nicht beseitigt werden, kommt es zur sogenannten Chronifizierung. Chronische Krankheiten sind entweder Ergebnis eines längeren körperlichen oder psychischen Leidens.
Die Aufwendungen für die Behandlung chronisch Kranker betragen Dreiviertel der gesamten Gesundheitskosten. Gäbe es also Möglichkeiten chronische Krankheiten zu reduzieren bzw. chronisch Kranke zu heilen, so wäre dem Allgemeinwohl geholfen. Dann stünde für andere Betroffene (z. B. Behinderte) wieder mehr Geld zur Verfügung.
Hinzu kommt, dass chronische Krankheiten zu indirekten Krankheitskosten führen wie: Produktionsausfälle, Lohnersatzleistungen und vorgezogene Rentenzahlungen in Folge von Frühberentungen.
Zu den chronischen Krankheiten zählen u.a.:
- Adipositas (Übergewicht)
- Alkoholismus
- Apoplex (plötzliche Durchblutungsstörung eines Organs, z. B. bei Schlaganfall)
- Alzheimer
- Chronische Krankheiten der Atmungsorgane (z. B. Asthma, Bronchitis, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung = COPD)
- Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (chronisch-entzündliche Darmerkrankungen)
- Demenz
- Diabetes mellitus
- Epilepsie
- Gicht
- Chronische Herz-/ Kreislaufkrankheiten
- HIV-Infektionen
- Koronare Herzkrankheit
- Krebs
- Chronische Leber- und Nierenkrankheiten
- Rheuma
- Multiple Sklerose
- Parkinson
- Schwere neurologische Erkrankungen
- Chronische Stoffwechselkrankheiten
Weitere Fakten zu chronischen Krankheiten:
Eine Arbeitsgemeinschaft an der FH Erfurt hat zum Thema Chronische Krankheiten folgendes festgestellt:
- Ungefähr die Hälfte aller ambulant und stationär behandelten Patienten in der Bundesrepublik leidet an einer chronischen Krankheit.
- Studien belegen, dass 16 % der Betroffenen mehr als eine chronische Erkrankung aufweisen (Multimorbidität).
- Auf chronisch Kranke entfallen folgende Kosten: 80 % der Krankenhaustage, 69 % der Krankenausfälle, 66 % der ambulanten Arztkontakte, 83 % der Arneimittelverschreibungen, 96 % der Hauspflegebesuche.
- Die Angehörigen unterer sozialer Schichten sind deutlich häufiger und früher von chronischen Krankheiten betroffen als Personen mit höherem sozioökonomischem Status.
Unser Gesundheitssystem ist fixiert auf körperliche Leiden
Leichte, doch stark belastende, psychische Erkrankungen werden von Ärzten oft bagatellisiert
Das Gesundheitssystem ist in vielen Fällen nur unzureichend an die Erfordernisse der Behandlung chronisch Kranker angepasst. Diese Fehladaption lässt sich im wesentlichen auf das akutmedizinische Paradigma in der Gesundheitsversorgung, der Qualifikation und der Sozialisation der Leistungserbringer zurückführen.
Die psychosoziale Belastung durch eine chronische Krankheit wird häufig unterschätzt. Oftmals werden in den Arztpraxen keine ausreichenden Informationen über vorhandene psychosoziale Unterstützungsangebote gegeben (u. a. auch deshalb, weil viele Ärzte unzureichend informiert sind). Viele chronisch Kranke und ihre Angehörigen fühlen sich mit belastenden Diagnosen allein gelassen.
Es besteht eine Fixierung auf körperliche Erkrankungen des Gesundheitssystems. Dies zeigt sich besonders deutlich in der Versorgung psychisch Kranker. Leichtere, den Patienten und sein soziales Umfeld dennoch stark belastende, psychische Erkrankungen werden häufig bagatellisiert, schwer psychisch kranke, oftmals psychotische Patienten hingegen stigmatisiert.
Die Fixierung auf körperliche Erkrankungen hat auch Auswirkungen auf die Forschungsförderung. Gerade weil medizinischer Fortschritt oft einseitig als biomedizinisch-technischer Fortschritt interpretiert wird, konzentriert sich die Förderung auf Kernbereiche der biomedizinisch und klinischen Grundlagenforschung zu Lasten einer alltags-, personen- und kontextorientierten Versorgungsforschung. Dies führt zu einem Missverhältnis zwischen dem rasanten medizinisch-technischen Fortschritt einerseits und dessen flächendeckender Umsetzung in die Alltagsversorgung andererseits.
Patienten müssen aktiver werden
Patienten müssen mehr an ihrer Regeneration mitarbeiten
Viele Probleme chronisch Kranker stehen im engen Zusammenhang mit der weitverbreiteten Vorstellung von Patienten als passiven Empfängern von medizinischen Leistungen. Im Zentrum der passiven Behandlungen stehen dementsprechend „Reparatur, Kur und Schonung“. Eine solche therapeutische Haltung der Leistungserbringer und eine damit korrespondierende Erwartungshaltung der Patienten sind bei chronischen Krankheiten häufig kontraproduktiv und führen zu Über-, Unter- und Fehlversorgung.
Ein Beispiel ist die Behandlung von unkomplizierten Rückenschmerzen, bei denen, sofern keine Warnsymptome vorliegen, der Einsatz von bildgebenden diagnostischen Verfahren und diversen passiven Behandlungsansätzen (z. B. Injektionsbehandlungen, Fango und Massagen) wenig hilfreich ist und Schonung, Ruhigstellung und Krankschreibungen phasenabhängig sogar potenziell schädlich sein können.
Psychosomatische Erkrankungen nehmen zu
Psychosomatische Erkrankungen sind bei Frauen der häufigste Berentungsgrund
Circa 30 Prozent aller vorzeitigen Berentungen erfolgen aufgrund psychiatrisch/ psychosomatischer Erkrankungen.
Bei den Männern sind psychische/ psychosomatische Erkrankungen mit ca. 22 Prozent (hinter Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates) der zweithäufigste Berentungsgrund, bei den Frauen sind es mit 35 Prozent der häufigste Berentungsgrund.
Jeder Dritte leidet im Laufe eines Jahres unter einer psychischen Störung.
Allein von 1997 bis 2005 wuchs die Zahl der Erkrankungstage um über 50 Prozent.
Besonders ausgeprägt ist der Wachstumstrend in der Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren, dies betrifft Männer und Frauen gleichermaßen.
Die psychischen Erkrankungen bei Kindern nehmen zu
Ungefähr eine Million Kinder in der Bundesrepublik leiden unter psychischen Erkrankungen. Neben Aufmerksamkeitsdefiziten, emotionalen und sozialen Verhaltensstörungen dominieren Ängste und Depressionen.
Dies korrespondiert mit psychischen Problemen der Eltern: Eine Untersuchung der Erziehungsberatungsstellen in Hessen ergab, dass 10 bis 15 Prozent der Eltern, die eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen, unter psychischen Erkrankungen leiden.
Psychische Erkrankungen beeinträchtigen oft über Generationen hinaus: Kinder psychisch kranker Eltern haben deutlich schwere Entwicklungsbedingungen und ein erhöhtes Risiko ebenfalls zu erkranken.
In ihrem Verlauf sind psychogene Erkrankungen sehr stabil, d. h. sie bilden sich nur selten spontan zurück.
Unbehandelt ist der Verlauf überwiegend chronisch und es ist mit sekundären Komplikationen (Sucht, Arbeitsplatzverlust, Scheidungen etc.) zu rechnen.
Nur 50 % der psychogen Kranken werden von Hausärzten erkannt. Bei der anderen Hälfte kommt es zu Fehldiagnosen.
Frühkindliche Belastungsfaktoren, materielle Armut, einschneidende Verlusterlebnisse während der Kindheit oder psychische Störungen der Eltern prädestinieren für psychogene Erkrankungen im Erwachsenenalter.
Ebenso entscheidend sind gravierende Lebensereignisse und chronische Belastungen im Erwachsenenalter.
Sind beide Momente gegeben, muss mit einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von 75 % gerechnet werden.
Sind beide Aspekte nicht erfüllt, liegt diese Rate lediglich bei 7 %.
Obwohl Psychotherapie, wenn sie frühzeitig angeboten wird, auf eine hohe Akzeptanz bei den Betroffenen stößt, wird sie nur einem sehr geringen Teil ermöglicht.
Nur ca. 50 % der psychogen Kranken werden von Hausärzten erkannt, bei der anderen Hälfte kommt es somit zu Fehldiagnosen.
Durchschnittlich vergehen über sieben Jahre vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Einleitung einer adäquaten Therapie
Nur mit 10 % der richtig Diagnostizierten werden therapeutische Gespräche geführt. Nur 3 % werden zur psychotherapeutischen Behandlung überwiesen.
Im Durchschnitt vergehen über sieben Jahre vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Einleitung einer adäquaten Therapie. In dieser Zeit werden für die Krankenkassen Kosten von jährlich ca. 13.000 Euro verursacht (Krankengeld, Fehldiagnostik, Fehlbehandlungen und Medikamente).
Notwendig ist eine Neuorientierung der Aus-, Weiter- und Fortbildung der Gesundheitsberufe. Sie muss eine stärkere Praxisorientiertheit, Industrieunabhängigkeit und Verbindlichkeit beinhalten.
Inhaltlich sind u. a. folgende Punkte wichtig:
- Eine verstärkte Aufmerksamkeit für Gesundheitsförderung, Prävention, Rehabiliation und geriatrische Versorgungsaspekte.
- Die verstärkte Berücksichtigung informationeller und partizipativer Bedürfnisse der Patienten.
- Die Stärkung von Gesprächs- und Beratungskompetenzen.
- Die Förderung der Kooperations- und Koordinationsfähigkeit.
- Die Aus- und Weiterbildung in Einrichtungen außerhalb der Akutversorgung.
- Kenntnisse des Disease/Case- und Qualitäts-Managements.
Patienten und ihre Angehörigen müssen als selbstverantwortliche, informierte und kompetente Nutzer von Gesundheitsleitungen eingebunden werden
Die Qualität der Versorgung chronisch Kranker hängt in einem entscheidenden Maße davon ab, wie es gelingt, die Patienten und ihre Angehörigen als selbstverantwortliche, informierte und kompetente „Nutzer“ von Gesundheitsleistungen in das Behandlungsmanagement einzubinden.
Die Information, Schulung und Partizipation chronisch Kranker sind jedoch defizitär. Dadurch kann es zu einem partiellen oder totalen Wirksamkeitsverlust an sich effektiver und indizierter präventiver und kurativer Maßnahmen infolge unzureichender Compliance und/oder fehlerhafter Anwendung durch den Patienten kommen. So kann z. B. eine unzureichende Aufklärung über die schädlichen Auswirkungen von Fehlbelastung, Schonung und Ruhigstellung die Chronifizierung akuter Rückenleiden fördern.
Quelle: www.erato.fh-erfurt.de








