Jahrelang putzte sich der Handwerker Peter T.* morgens und abends die Zähne und dachte, es wäre alles in Ordnung, da er keinerlei Beschwerden hatte. Doch dann bemerkte er, dass seine Zähne locker wurden. Er konsultierte einen Zahnarzt, dessen Philosophie ihm plausibel erschien. Dieser konnte seine Zähne dank einer schonenden Behandlung erhalten. Der Effekt ist nicht nur gesünderes Zahnfleisch und fest sitzende Zähne, sondern verbesserte, körperliche Vitalität. Denn Bakterienherde im Zahnbereich schwächen das gesamte Immunsystem.
Welche Beschwerden hatten Sie bezüglich Ihrer Zähne?
Ich hatte Zahnfleischrückgang und einige Zähne waren etwas locker.
Haben Sie eine Idee, wie diese Probleme entstanden sind?
Ich war geraume Zeit nicht beim Zahnarzt. Das hängt sicher auch mit meinen negativen Erfahrungen aus der Kindheit zusammen, dass ich da so ungern hingehe. Ich habe regelmäßig meine Zähne geputzt, immer morgens und abends, und da ich keine Beschwerden hatte, dachte ich, es wäre alles in Ordnung.
„Ich hatte die Befürchtung,
einige Zähne müssten gezogen werden.“
Wie kamen Sie darauf, dann doch einmal einen Zahnarzt zu konsultieren?
Ich merkte, dass meine Zähne locker waren und das fand ich merkwürdig. Als ich Thilo Grauheding, den Zahnarzt, kennenlernte, hatte ich gleich Vertrauen und dachte: „Zu dem kannst Du hingehen.“
Welche Diagnose stellte der Zahnarzt?
Er sagte, das wäre eine Parodontitis. Die lockeren Zähne hingen mit dem Zahnfleischrückgang zusammen. Doch das könnte man noch hinbekommen. – Ich war froh über diese Aussage, da ich schon die Befürchtung gehabt hatte, es müssten einige Zähne gezogen werden.
Wie ging es weiter?
Zunächst einmal wurden die Zähne saubergemacht. Ich hatte auch viel Zahnstein. Es brauchte drei Sitzungen bis das erledigt war. Und um die Parodontitis zu beseitigen, hat er mir das Zahnfleisch etwas gelöst und praktisch bis zu den Zahnhälsen saubergemacht und diese Bakterienansammlungen – teilweise war Eiter vorhanden – entfernt. Alles mittels kleinen örtlichen Betäubungen. Es waren zwei Sitzungen nötig, um auch dies zu erledigen. Darüberhinaus war ich noch einmal zur Prophylaxe-Schulung da: Mir wurde gezeigt, wie ich die Zähne besser reinigen kann und es wurden die richtigen Bürstchen für meine Zahnzwischenräume festgestellt.
Wie wird das festgestellt?
Die Zahnzwischenräume werden vermessen und daraufhin werden die Bürstchen ausgewählt, damit der Zahnzwischenraum auch wirklich von den Bürstchen erfasst wird und sie nicht zu klein oder zu gross sind.
Positive Effekte
durch veränderte
Zahnputztechnik
Haben Sie irgendeine Veränderung gespürt?
Ja, ich muss sagen, es ist gleich ab der ersten Sitzung besser geworden. Auch das Putzen mit dieser SWAK-Naturzahnbürste ist besser. Sie scheuert nicht so auf den Zähnen und erhält den Zahnschmelz.
Fiel Ihnen das schwer, sich umzustellen?
Am Anfang dachte ich, es ist nicht so ausschlaggebend, ob ich jetzt diese Bürstchen nehme oder die alte Zahnputzmethode verwende. Doch mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen und mein Zahnfleisch sieht rosiger aus und die Zähne sind fester geworden. Mir geht es auch körperlich besser.
Meinen Sie die Zahnbehandlung hat sich auf Ihr Immunsystem ausgewirkt?
Ja.
Woran merken Sie das?
Ich war vorher immer etwas schlapp und hatte Probleme mit dem Herzen. Und jetzt fühle ich mich topfit und bin froh, dass ich das gemacht habe.
Wie hatten sich die Probleme am Herzen angefühlt?
Das war wie so ein Stechen. Wenn man nicht gewohnt ist, Sport zu machen, hat man auch mal gerne Seitenstechen. So ähnlich hatte ich das am Herzen. Ich dachte damals, es käme von der Arbeit. Doch seit der Zahnbehandlung ist das weg, also kam es wohl von den Zähnen.
Sie sagen, Ihr Zahnfleisch ist jetzt fester und rosiger. Wie sah es vorher aus?
Rot und ein bisschen wie aufgeweicht. Also es sah nicht gesund aus, das sieht ein Fachmann wohl sofort.
Ist die Behandlung abgeschlossen?
Ja, aber es wird alle drei Monate überprüft, ob noch alles in Ordnung ist. Wir wollen die Termine später ausdehnen auf alle vier Monate und dann auf das übliche halbe Jahr.
Könnte man sagen, es war so ein Relikt aus der Kindheit, dass Sie so lange nicht beim Zahnarzt waren, dann haben Sie einen Arzt Ihres Vertrauens gefunden und das war auch höchste Zeit, weil sich der Zustand in Ihrem Mundraum auch schon ungünstig auf den gesamten Körper ausgewirkt hat?
Ja, so kann man das sagen. Ich bin total glücklich, dass ich das gemacht habe. Es sieht besser aus und mir geht es auch körperlich viel besser.
Ich bedanke mich herzlich für das Gespräch und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!
(Stand: Juni 2011)
*Name ist der Redaktion bekannt.
Interview: Dagmar Heib
Anmerkung der Redaktion:
Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!
Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.
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