Neue Putztechnik löst Zahnprobleme

Der 57-jährige Heinrich E.* ist beschwerdefrei dank spezieller Zahnputztechnik


Parodontitis kann jahrelang unbemerkt bleiben

Parodontitis kann jahrelang unbemerkt bleiben

Trotz regelmäßigem Zähneputzen gelang es dem 57-jährigen Heinrich E.* nicht, seine Zähne beschwerdefrei zu halten. Als neben der Heiß-/Kaltempfindlichkeit auch noch Zahnschmerzen auftraten, suchte er einen Zahnarzt, dessen Prophylaxe-Praxis ihn überzeugte. Der Zahnarzt stellte Parodontitis fest. Er konnte den schmerzenden Zahn retten, beseitigte die Parodontitis und zeigte seinem Patienten, wie er selbst dafür sorgen könne, dass die Zähne und Zahnzwischenräume gar nicht mehr anfällig für Bakterienansammlungen werden.

Seit wann haben Sie Probleme mit Ihren Zähnen?

Das hat vor einem Jahr begonnen. Ich bekam Zahnweh und die Heiß-/Kaltempfindlichkeit nahm zu. Hin und wieder hatte ich auch Zahnfleischbluten.

Bürstchen
für die Reinigung
der Zahnzwischenräume

Sind Sie sofort zum Zahnarzt gegangen?

Ja, ich habe von Thilo Grauheding mal einen Vortrag gehört und fand seine Sichtweise ganz vernünftig. So habe ich mich entschlossen, da mal hinzuschauen. Das war im Sommer 2010.

Welche Diagnose hatte der Zahnarzt gestellt?

Parodontitis. Ein Zahn war schon arg in Mitleidenschaft gezogen.

Was wurde bei den Behandlungen gemacht?

Der schmerzende Zahn wurde behandelt, ich bekam dort eine Krone. Und damit waren schon mal die Zahnschmerzen weg. Dann wurde Zahnstein entfernt. Wegen der Parodontitis wurden auch bei den restlichen Zähnen die Zahnfleischtaschen gereinigt und die Bakterienansammlungen entfernt. Und damit das gute Ergebnis so bleibt, hat mir der Zahnarzt die SWAK-Zahnbürste und die kleinen Bürstchen für die Zwischenräume gezeigt. Das hat mich wirklich überzeugt, weil man damit an Stellen kommt, die man sonst nicht reinigen kann. Und es klingt schon logisch, dass sich in den Zahnzwischenräumen die Bakterien sammeln.

Haben Sie aufgrund dieser Behandlungen eine Veränderung bemerkt?

Die Schmerzen verschwanden. Und nach ein paar Wochen ging auch diese Heiß-/Kaltempfindlichkeit und das Zahnfleischbluten weg.

Herzlichen Dank für das Gespräch. Alles Gute weiterhin!

(Stand: Juni 2011)

*Name ist der Redaktion bekannt.

Haben Sie Fragen zu diesem Beitrag? Dann senden Sie uns doch bitte eine E-Mail an info@patientenberichte.net. Vielen Dank.

Interview: Dagmar Heib

Anmerkung der Redaktion:

Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.

Das Buch zum Portal

Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..

Die ausführlichen Gespräche werden in einem Buch nachzulesen sein. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, erhalten Sie automatisch Kenntnis vom Erscheinungstermin.

Übersicht

Bürstchen für die Zahnzwischenräume

Kleine Bürstchen, die man zwischen die Zahnzwischenräume schieben kann, gibt
es auch im Handel (z. B. in Apotheken) in verschiedenen Größen zu kaufen.
Der Vorteil soll sein, dass sie die Zahnzwischenräume gründlicher reinigen,
als es eine Zahnseide vermag. Die im Interview erwähnten Bürstchen sind
nicht im Handel erhältlich. Es handelt sich um therapeutische Hilfsmittel,
die individuell vom Zahnarzt ausgesucht werden müssen. So werden im Rahmen
einer Prophylaxe-Sitzung die einzelnen Zahnzwischenräume vermessen, um
festzustellen, welche Bürstchengrößen der Patient für seine verschiedenen
Zahnzwischenräume benötigt. Darüberhinaus wird in der Sitzung die Anwendung
der Bürstchen sowie der SWAK-Naturzahnbürste erklärt.

Wie entsteht Parodontitis?

Parodontitis entsteht durch die Ansammlung von Bakterien in den Zahnzwischenräumen. Die Krankheit ist eine Folge ungenügender Zahnputztechnik. Mit der herkömmlichen Zahnputztechnik lassen sich zwar die Vorderflächen und auch die Rückseite der Zähne putzen, jedoch gelangt die Zahnbürste nicht in die Zahnzwischenräume. Dazu muss man wissen, dass es sich tatsächlich um „Räume“ zwischen den Zähnen handelt und nicht nur um „Spalten“. Einen Spalt könnte man ggf. noch mit Zahnseide sauberhalten, einen Raum keinesfalls. Dazu bedarf es Bürstchen passender Größe. Nur wenn die Größe stimmt, wird der ganze Raum gereinigt. Ist das Bürstchen zu klein, kann nicht der ganze Raum erfasst werden. Ist sie zu groß, kann es zu unnötigen Verletzungen, also Zahnfleischbluten, kommen.

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