„Ich wollte, dass das aufhört“

Der 47-jährige Jürgen P.* hatte täglich Durchfälle


Männer sind nur halb so oft von Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen, als Frauen

Männer sind nur halb so oft von Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen, als Frauen

Aufgrund einer Nahrungsmittelallergie hatte Jürgen P.* täglich mehrmals Durchfall. Der behandelnde Hausarzt verharmloste das Problem. Der Wechsel zu einem anderen Allgemeinmediziner brachte erste Sicherheit: Durch einen speziellen Bluttest wurde festgestellt, auf welche Nahrungsmittel Jürgen P. allergisch reagiert – und das waren einige. Jürgen P. ließ die kritischen Produkte weg. Damit waren die Beschwerden behoben. Doch lebenslang Diät leben, war nicht sein Ding. Dank der Behandlung einer Heilpraktikern, die nach der NAET-Methode arbeitet, kann er allmählich wieder Nahrungsmittel essen, ohne mit Beschwerden zu reagieren. Damit hat seine Lebensqualität deutlich zugenommen.

Sie hatten Verdauungsbeschwerden. Welche Symptome waren das genau?

Das fing an vor 20 Jahren. Ich hatte regelmäßig Durchfall und Blähungen. Das war fürchterlich. Ich hatte Nahrung zu mir genommen und spätestens nach 20 Minuten saß ich auf Toilette. Und das über Jahre.

Was haben Sie dagegen unternommen?

Am Anfang habe ich das nicht beobachtet, sondern dachte, dass man Durchfall ja immer mal wieder hätte, das dürfte ja sein. Nach Jahren ist mir aufgefallen: Es ist wirklich zu oft. Und daraufhin habe ich beobachtet: „Wann habe ich Durchfall? Was könnte die Ursache sein?“ Erst nach 12 Jahren habe ich darüber mit meinem Hausarzt gesprochen.

Der erste Hausarzt
verharmloste das Problem

Was hat Ihr Hausarzt dazu gesagt?

Er hatte überhaupt keine Ahnung.

Was bedeutet das, wie hat sich das geäußert?

Er hat mich vertröstet und sozusagen gesagt, ich solle aufpassen.

Auf was sollten Sie aufpassen? Auf die Ernährung?

Ja. Das dachte ich mir schon selbst, dass es mit der Ernährung zu tun hat. Doch er hat mir nichts Brauchbares empfohlen, hat mir auch nichts verschrieben. Mir ging es dann eine zeit lang besser.

Weil Sie auf die Ernährung geachtet haben?

Das kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Auf jeden Fall habe ich nichts eingenommen dagegen. Ich habe an meinem Lebensstil nichts Besonderes geändert. Meine Vermutung war, dass ich mit Durchfall reagiere, wenn ich Alkohol trinke. Ich bin zwar kein Alkoholiker, doch ich merkte, wenn ich mal was trank, dann hatte ich gleich Reaktionen. Auch bei flüssigen, heißen Fetten und extrem künstlichen Lebensmitteln hatte ich den Eindruck, dass sie diese durchschlagende Wirkung erzeugen.

Hatten Sie sich damals keine zweite Arztmeinung eingeholt?

Nein, aber ich habe vor vier Jahren den Hausarzt gewechselt. Und dem habe ich das alles vor zwei Jahren mal erzählt. Er hat mir lange zugehört und meinte dann, dass er auch nur mutmaßen kann, doch er vermutet Lebensmittelunverträglichkeit. Er empfiehlt einen ganz bestimmten Bluttest, mit dem könnte man das ziemlich genau herausfinden.

Und den Test haben Sie machen lassen?

Ja. Der Hausarzt meinte zwar: „Diese Laboruntersuchung zahlt die Kasse nicht, das wird Sie was kosten.“ Doch das war mir egal. Ich wollte endlich wissen, was los ist. Und außerdem wollte ich, dass das aufhört. Ich dachte mir, das kann ja nicht gesund sein, wenn man ständig Durchfall hat. Die Mineralstoffe gehen mit ab. Das schadet auf Dauer den Knochen.

Ein spezieller Bluttest deckt
Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf

Was ergab der Bluttest?

Es hat sich gezeigt, dass dieser Hausarzt den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Der Test ergab: „Hochallergisch auf Weizen, Dinkel, Roggen, Kuhmilchprodukte, Eier, Nüsse, Senf und Paprika.“ Und was er mir empfahl war, erst einmal diese ganzen Lebensmittel, die die Probleme verursachen, wegzulassen.

Das haben Sie befolgt?

Das habe ich befolgt und auch ein Jahr lang beibehalten. Obwohl in der Kombination nicht mehr viel blieb, was ich essen konnte. Doch ich habe mich ganz strikt daran gehalten und nach acht bis zehn Tagen waren die Beschwerden weg. Wenn ich dann allerdings mal gesündigt hatte, wie mir das Weihnachten 2009 passiert ist, kam sofort wieder die Reaktion Durchfall.

Daher haben Sie sich weiteren Rat geholt?

Letztes Jahr bin ich zu Frau Dr. Schroepel, einer Heilpraktikerin, gegangen und habe zu ihr gesagt: „Also das Problem wurde erkannt. Das Weglassen hat jedoch nur die Wirkung, dass ich mich besser fühle. Doch es bewirkt keine Heilung der Ursache.“ Es sah so aus, als dürfte ich diese Produkte lebenslang nicht mehr essen und das wollte ich nicht.

Wie sind Sie seinerzeit auf die Heilpraktikerin aufmerksam geworden?

Meine Nachbarin hat mir empfohlen, dort hinzugehen. Sie war selbst erfolgreich bei der Heilpraktikerin in Behandlung gewesen und hat eine Bekannte, der ebenfalls gut geholfen wurde. Und so sagte sie mir sinngemäß: „Gehe mal da hin, die bringt das weg.“

Ihr Anlass war: Sie wollten nicht lebenslang auf Diät leben?

Genau. Ich habe immer sehr gerne Schokolade gegessen, das habe ich weglassen müssen. Ich durfte keine Schnittchen mehr vom Bäcker essen, keine Nudeln, keine Pizza mehr und kein Bier trinken. Also alles was man als Genuss gerne zu sich nimmt, durfte ich nicht mehr und das war für mich zu wenig Lebensqualität. Das alles habe ich ihr erzählt und sie gefragt, was sie mir anbieten kann. Dann hat sie mir dieses NAET-Behandlungskonzept erklärt und wir haben die Anamnese gemacht.

Wann war Ihr Erstbesuch dort?

Das war im Sommer 2010. Und bis ich die ersten Behandlungstermine hatte, war es Herbst, da sie eine lange Wartezeit hat.

Zu welchem Ergebnis kam die Heilpraktikerin?

Erst einmal hat sie festgestellt, dass ich auch auf Schweinefleisch und manche Fischsorten allergisch reagiere. Und aufgrund der Vielzahl der Allergien meinte sie, das wäre eine längere Behandlung. Wenn ich alle zwei Wochen käme, würde sich das möglicherweise über ein Jahr hinziehen, bis keine allergische Reaktion mehr auftritt.

Erste Erfolge
nach zehn Behandlungen

Wie wurden Sie dort behandelt?

Mit Akupressur.

Wurde lediglich Akupressur gemacht?

Ja, nach ihrer NAET-Methode. Ich habe keine Medikamente eingenommen, auch nichts Homöopathisches. Nach jeder Behandlung habe ich allerdings noch ein bisschen Eigenbehandlung zu Hause gemacht.

Wie sah das aus?

Ich habe die Akupressur-Punkte mit einem kleinen Vibrator massiert, so wie die Heilpraktikerin mir das gezeigt hat.

Und Sie hatten in dieser Zeit absolut keine schulmedizinische Maßnahme ergriffen?

Nein.

Doch Sie hatten die kritischen Nahrungsmittel weiterhin weggelassen?

Ja, daran habe ich mich gehalten. Zwar könnte man nach dem NAET-Konzept weiter essen – bis auf diese Karenzzeiten – doch das habe ich gar nicht gemacht.

Was hat es mit den Karenzzeiten auf sich?

25 Stunden nach der Behandlung sollte man das entsprechende Nahrungsmittel nicht essen. Danach dürfte man.

Wie ist das zu verstehen?

Die Heilpraktikerin hat bei jeder Behandlung ein Nahrungsmittel, auf das ich allergisch reagiere, bearbeitet. Und das durfte ich innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Behandlung nicht zu mir nehmen. Danach schon.

Wo befinden sich diese Akupressur-Punkte?

Die Heilpraktikerin hat mich am Rücken und an bestimmten Punkten der Extremitäten behandelt. Zu Hause hatte ich die Punkte an den Extremitäten nachbehandelt. – Durch die Akupressur sollen ganz bestimmte Nervenenden stimuliert werden.

Welchen Umfang hatte die Behandlung?

Im Herbst 2010 hatte ich zehn Termine in Folge vereinbart. Über den Winter und Jahreswechsel hatte ich Pause gemacht und im Frühjahr 2011 hatte ich die nächsten zehn Termine.

Wann hatten Sie zum ersten Mal bemerkt, dass es Ihnen etwas besser geht?

Nach den ersten zehn Sitzungen bei der Heilpraktikerin – über Weihnachten 2010 – hatte ich hier und da ganz wenig genascht. Doch im Vergleich zum Jahr vorher hatte es dieses Mal keine durchschlagende Wirkung. Mittlerweile kann ich sogar in einem gewissen Maß Weizen zu mir nehmen. Das heißt, ich kann eine ganze Brezel essen und an eine Kuchenschnitte wage ich mich auch schon heran. Also ich spüre deutlich, dass es besser geworden ist.

Auch Migräne und
Abgeschlagenheit verschwanden

Wie sehr haben sich die Durchfälle und Blähungen reduziert?

Es kann noch mal vorkommen, doch nicht mehr in den Maßen wie es früher war.

Wie würden Sie Ihren Allgemeinzustand beschreiben?

Ich fühle mich wohler. Im Übrigen habe ich keine Migräne mehr. Früher hatte ich hin und wieder Migräne, die ist weg seit der Behandlung. Auch diese innere Leere und Abgeschlagenheit, die ich manchmal hatte, tritt bei weitem nicht mehr so stark auf wie vorher.

Das heißt, Sie müssen die Diät noch beibehalten, haben jedoch mehr Lebensqualität als vor der Behandlung?

Ja. Auf Rindfleisch habe ich ja keine allergische Reaktion. Salat und Gemüse darf ich auch, nur Schweinefleisch und die Wurst vom Schwein meide ich nach wie vor. Ich esse meistens Putenfleisch. Eier esse ich sehr selten, doch ich kann sie schon essen. Ich bin immer noch vorsichtig, doch ich mache es gerne, denn es geht mir deutlich besser.

Sie nehmen nach wie vor keine Medikamente und auch keine Nahrungsergänzungsmittel, um den Vitaminhaushalt aufzubauen?

Doch ich nehme ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus den USA kommt. Das habe ich mal entdeckt und es mir dann besorgt.

Die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen?

Ich habe jetzt noch zehn Termine, die bis zum Herbst abgeschlossen sein werden.

Die Behandlungskosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Sie zahlen das also privat oder haben Sie eine Zusatzversicherung?

Nein, ich zahle das selbst. Das ist es mir wert.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg weiterhin!

(Stand: Mai 2011)

*Name der Redaktion bekannt

Nähere Informationen finden Sie unter: www.naet-zentrum-muenchen.de

Interview: Dagmar Heib

Anmerkung der Redaktion:

Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.

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Die NAET-Methode

NAET steht für „Nambudripad's Allergy Elimination Technique” und ist von Dr. Devi Nambudripad begründet worden. Diese Methodik kann helfen allergische Beschwerden zu beseitigen und Allergien zu lindern. Viele Beschwerden und Krankheiten wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Atembeschwerden, etc. können durch Allergien ausgelöst werden. Unbehandelt können diese allergischen Reaktionen zu lebensbedrohlichen Krankheiten führen. Dr. Nambudripad's Entdeckung NAET® ist eine innovative und natürliche Methode die Gesundheit wiederherzustellen, mit oft nachhaltiger Beseitigung von Allergien und den Beschwerden, die durch Allergien ausgelöst werden.

Quelle: www.naet-europe.com

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