Jungen leiden 2,5 Mal häufiger unter Einnässen als Mädchen
Der 12-jährige André* litt seit der Kindergartenzeit an nächtlichem Bettnässen. Die Ärzte empfahlen Medikamente, doch die wollte ihm seine Mutter nicht auf Dauer geben. Als sie im Internet nach möglichen Therapien suchte, stieß sie auf einen Heilpraktiker, der dem Jungen bereits mit der ersten biokybernetischen Behandlung deutliche Linderung verschaffen konnte. Nach der fünften Behandlung ist er beschwerdefrei. Eine Erlösung für den Jungen. Neun Jahre Heimlichtuerei um das peinliche Bettnässen sind vorüber. André kann jetzt gelassen in die Phase der Pubertät eintreten.
Ihr Sohn litt jahrelang unter Bettnässen. Wann hat das angefangen?
Das war im Kindergartenalter. Ab dreieinhalb Jahren brauchte André keine Windel mehr und alles verlief normal. Doch nach einiger Zeit fing es mit dem Bettnässen an und verstärkte sich.
Wie ging es Ihrem Sohn damit, dass er nachts ins Bett machte?
Es war für ihn scheinbar nicht so schlimm.
Und wie war es für Sie?
Am Anfang habe ich gedacht: „Na gut, kann ja mal vorkommen.“ Doch es wurde immer häufiger.
Tägliches Einnässen
Was verstehen Sie unter „häufig“?
Es kam erst circa einmal die Woche vor und dann fast täglich.
Gab es ein Ereignis, das Ihrem Sohn zugesetzt haben könnte, so dass er mit Bettnässen reagierte?
Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht. Mir ist nichts aufgefallen, was besonders schwerwiegend hätte sein können.
Was haben Sie unternommen?
Zunächst einmal war ich beim Kinderarzt, doch der konnte nichts weiter feststellen. Er überwies uns zum Urologen, auch um den Hodenhochstand beheben zu lassen. Während der Behandlungszeit dort bekam mein Sohn ein Nasenspray gegen das Bettnässen verschrieben. Leider blieb der gewünschte Erfolg aus. Unser Sohn weigerte sich irgendwann das Nasenspray zu benutzen, weil er sich davor ekelte. So suchte ich selbst nach Lösungen.
Wie sah Ihre Lösung aus?
Bevor ich abends schlafen ging, habe ich ihn aus dem Bett geholt und auf die Toilette gesetzt. Er hat so einen tiefen Schlaf und bekam das erst gar nicht mit. Dann hat er seine Blase entleert und ist wieder ins Bett gegangen. So ging es einigermaßen. Und gegen Abend habe ich darauf geachtet, dass André nicht mehr so viel trinkt. Doch nennenswerte Erfolge brachte das alles nicht.
Wie alt war André damals?
Im Grundschulalter.
Erneut Therapie
mit Tabletten
Das war mit viel Aufwand für Sie verbunden. Hatten Sie versucht Ärzte zu finden, die sich mit dem Problem auskannten?
Ja, ich habe im Internet gesucht und eine Kinderärztin gefunden, die unter anderem auf dieses Symptom spezialisiert ist. Sie hat uns gebeten ein Nass-/Trocken-Tagebuch zu führen. Und mein Sohn erhielt wieder eine medikamentöse Behandlung. Das lief ganz gut an. Das Bettnässen reduzierte sich und wir konnten die Tabletten langsam wieder absetzen. Doch irgendwann nässte er wieder häufiger ein.
Was waren das für Tabletten?
Ein Medikament mit dem Wirkstoff Propiverin, der über die Nerven dazu beiträgt den Reflex der Urinentleerung zu unterdrücken.
Das Problem bestand also weiter. Was haben Sie daraufhin gemacht?
Nach Absetzen der Tabletten ging es irgendwann wieder los, dass das Bett häufiger nass war. Mein Sohn wollte aber nicht wieder die ganze Prozedur mit dem Führen des Tagebuchs und der Einnahme der Tabletten über sich ergehen lassen. Und ich wollte das auch nicht. Somit beschlossen wir erst einmal nichts zu machen. Außer, dass ich ihn abends noch mit zur Toilette holte und darauf achtete, dass er vor dem Zubettgehen nicht mehr so viel trinkt. – Ich habe versucht, das Bettnässen zu akzeptieren und ihn mal in Ruhe zu lassen.
Hatten Sie aufgrund dieses Loslassens eine Veränderung bemerkt?
Es ging eine Zeitlang besser, dann wurde es wieder schlimmer. Es war immer so ein Auf und Ab.
Und Sie konnten nach wie vor keinen Zusammenhang feststellen, ob da ein Ereignis war – vielleicht in der Schule -, dass ihm zugesetzt haben könnte?
Nein, überhaupt nicht. Das Einzige, was mir auffiel war, dass es ihm etwas ausgemacht hatte, wenn sein Papa tageweise – oder manchmal auch zwei oder drei Wochen – im Ausland arbeiten musste. Da war der gewohnte Ablauf zu Hause gestört, das hat ihm wohl zugesetzt. Denn wenn ich abends mit meinem Mann telefonierte, dann wollte mein Sohn gar nicht mit ihm sprechen, sondern ich sollte ihn nur dies oder jenes fragen.
Was bedeutet, es ging „eine ganze Zeitlang besser“? Waren das ein paar Wochen?
Ja, richtig. Und interessant war: Vor zwei Jahren waren wir in Bayern in Urlaub und ich hatte alles mitgenommen, um für das Bettnässen gewappnet zu sein: Bettwäsche, etwas zum unterlegen. Doch es ist fast die ganzen 14 Tage gut gegangen! Bis auf die letzten zwei, drei Tage, als wir in Gedanken bei der Heimfahrt waren, da fing es mit dem Einnässen wieder an. – Ich hatte das Gefühl, es ging ihm einfach gut im Urlaub und dann ist das nicht aufgetreten. Und die letzten zwei Jahre war es weiterhin dieses Auf und Ab, dass es mal besser, mal schlechter ging.
Welche Probleme zog das Einnässen nach sich?
Problematisch war es vor allem bei Klassenfahrten. Als die Kinder Ende der vierten Klasse für drei Tage auf Klassenfahrt gingen, habe ich die Lehrerin beiseite genommen, ihr von dem Problem berichtet und sie gebeten, darauf zu achten, dass mein Sohn abends nicht mehr so viel trinkt, weil er nachts nicht unbedingt die Kontrolle über seine Harnblase hat. Ich konnte mich auf die Lehrerin verlassen und sie hat auch niemandem etwas gesagt. Sie erwähnte nur beiläufig, dass da noch jemand in der Klasse ist mit diesem Problem, doch hat keinen Namen genannt. Ich wollte auch gar nicht wissen, welches Kind das ist. Es geht ja darum, dass die Kinder sich nicht blamieren vor den anderen.
„Es ist ihm peinlich.“
Wie ging es Ihrem Sohn im Grundschulalter mit diesem Problem?
Im Großen und Ganzen schien ihm das nichts weiter auszumachen. Es hat ihn zwar gestört, doch er hat sich das nicht so anmerken lassen. Er wollte auch nicht unbedingt darüber reden. Jetzt, mit 12 Jahren, fängt es natürlich schon an, ihm etwas auszumachen. Es ist ihm peinlich und er merkt, dass er nichts dagegen tun konnte.
Sie sind aber doch noch auf eine Lösung gekommen. Wie geschah das?
Ich hatte mal wieder im Internet gesucht, ob es nicht doch irgendetwas gibt, was wir tun könnten. Und da bin ich auf eine Information gestoßen, dass der Heilpraktiker Falk mit solchen Patienten Erfahrung hat und ihnen mit einer biokybernetischen Behandlung und Hypnose hilft.
Was geschah, nachdem Sie das gelesen hatten?
Ich habe das erst einmal ein paar Tage auf mich wirken lassen. Und dann haben wir das innerhalb der Familie besprochen, dass es da jemanden geben würde, der Bettnässen behandelt und welche Methoden zum Einsatz kommen. Wir als Eltern haben gesagt: „Wenn es hilft, dann machen wir das.“ Und unseren Sohn fragten wir: „Was meinst Du? Sollen wir das mal probieren?“
Wie war seine Reaktion?
Er wollte nicht so richtig. Daher sagte ich: „Du kannst Dir das ja mal überlegen. Wenn Du meinst, dass wir das mal probieren sollen, dann rufe ich da an.“
Wann war das?
Mitte Dezember 2010.
Und Sie erhielten eine Antwort?
Ja, Anfang Januar 2011 kam unser Sohn auf mich zu und meinte: „Dann lass uns das mal probieren.“
Wann war Ihr Ersttermin?
Ungefähr vier Wochen später, also Anfang Februar. Vorher war kein Termin frei.
„Ich bin völlig begeistert.“
Wie viele Behandlungen hatte Ihr Sohn?
Wir waren bis jetzt vier Mal dort und ich muss sagen, ich bin völlig begeistert.
Was lief ab während der Therapie?
Erst einmal haben wir geschildert, wie es uns in den letzten Jahren ergangen ist. Danach hat der Heilpraktiker uns sein Therapiekonzept erklärt. Im Anschluss hatte André eine Hypnose-Sitzung, wurde mit dem biokybernetischen Gerät behandelt und erhielt Tropfen für zu Hause.
Wann haben Sie zum ersten Mal einen Effekt der Behandlung gespürt?
Bereits in den ersten 14 Tagen nach der Erstbehandlung. Es war zwar noch so, dass er ab und an nass war, doch den Rest der Zeit war das Bett morgens trocken. Und das tollste Erlebnis war vor Kurzem: André war mit seiner Schulklasse für eine Woche auf Klassenfahrt. Ich habe die ganzen fünf Tage kein Auge zugetan, weil ich mir Gedanken gemacht habe, was passiert, wenn er dort bettnässt und wie seine Kameraden da wohl reagieren würden. Denn die sollten das ja nicht wissen. Doch es ist gar nichts passiert! Es ging alles gut. – Ich hatte dem Heilpraktiker vorher von dieser Klassenfahrt und meinen Sorgen berichtet: Ich wollte nicht, dass André deprimiert von der Fahrt heim kommt und von allen Seiten gehänselt wird. Daher hat der Heilpraktiker mit seinen Therapien auch darauf hin gearbeitet, dass das nicht passiert. Es ist unglaublich, ich kann es gar nicht fassen.
Was wird André in dieser Hypnosesitzung vermittelt?
Kurz vor der Klassenfahrt wurde ihm ein Bild vermittelt nach dem Motto: „Wir machen jetzt mal einen Wasserhahn an Dein Bett. Und bevor Du ins Bett gehst, drehst Du den ganz fest zu. Und wenn Du nachts wach wirst und auf Toilette musst, musst Du den Wasserhahn erst einmal wieder aufdrehen. Dann gehst Du auf Toilette und wenn Du wiederkommst, machst Du den Wasserhahn wieder zu.“
Mit der Biokybernetik kann man auch Ursachen einer Erkrankung herausfinden. Zu welchem Ergebnis kam der Heilpraktiker?
André hat bzw. hatte eine Belastung mit verschiedenen Schwermetallen. Das wurde bereits beim Erstbesuch festgestellt und wird seitdem ausgeleitet. Bei jedem neuen Besuch wird überprüft, wie der aktuelle Zustand ist, ob noch Belastungen vorliegen.
Die Schwermetallbelastung hat das Problem noch erschwert?
Der Heilpraktiker erklärte es so: Die Schwermetalle haben die Signalweiterleitung der Nerven beeinträchtigt. Darum konnte der Blasenreiz nicht richtig gesetzt werden. Durch die Ausleitung der Metalle war dies wieder möglich. Der Blasenreiz kam wieder an.
Es war also eine ganz verständliche Ursache, was jedem hätte passieren können?
Ja, so habe ich das verstanden.
Bereits nach Erstbesuch
psychisch stabiler
Hat diese Nachricht Sie als Mutter auch entlastet?
Auf alle Fälle.
Ist Ihr Sohn nach diesen vier Behandlungen beschwerdefrei oder taucht das Einnässen noch manchmal auf?
Seit der letzten Behandlung ist er trocken.
Was sagt André zu diesem Ergebnis?
Der ist auch völlig begeistert.
Wie äußert sich das?
Dass es ihm besser geht, habe ich schon nach dem Erstbesuch festgestellt. Ich fragte André, ob er an sich bemerkt, dass irgendetwas anders ist, daraufhin meinte er: „Nö.“ Und ich sagte: „Ich merke das schon.“ Denn manchmal war es so: Wenn er oben vor seinem Zimmer an der Treppe stand, konnte er noch gute Laune haben, dann lief ihm während des Runterkommens irgendetwas über die Leber und als er unten war, hatte er schlechte Laune. So von einem Moment auf den anderen. Das ist seit dem Erstbesuch nicht mehr. Also sein grundsätzliches Befinden scheint sich gebessert zu haben.
Seine Psyche ist stabiler …
Genau.
Welchen Eindruck macht Ihr Sohn insgesamt auf Sie?
Ich finde, er wirkt unbeschwerter.
Was sagt Ihr Mann zu diesem Behandlungserfolg?
Der ist auch erleichtert. Wir wollten unserem Kind ja auch helfen und ihm Besserung verschaffen. Dass das so gut und auf Anhieb funktioniert hat, dafür sind wir dankbar. Sogar Andrés Oma hat gesagt: „Wenn das hilft mit diesem Gerät, warum soll man das nicht machen?“ Die Schulmedizin hatte nur Tabletten anzubieten. Und das ist es ja auch nicht. Die Behandlung bei dem Heilpraktiker wirkt. Das heißt, sie kann nicht verkehrt sein.
Und es wurde auch Zeit, zumal Ihr Sohn ins Teenie-Alter kommt …
Eben. Das kam noch hinzu. Wir möchten natürlich, dass sich André spontan mit seinen Freunden verabreden kann, dass er mal bei dem einen oder anderen übernachten kann, wie junge Leute das heute machen. Zu Hause kann ich noch Einfluss darauf nehmen, dass er zum Beispiel am Abend nicht mehr so viel trinkt. Doch wenn er unterwegs ist, habe ich das nicht unter Kontrolle. – Also das mit der Klassenfahrt ist gut gelaufen und das finde ich total schön. Jetzt will er im Sommer sogar mitgehen auf eine Wanderwoche. Das hätte er sich vorher wegen dem Bettnässen nicht zugetraut!
Ich bedanke mich herzlich für das Gespräch. Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute!
(Stand: April 2011)
*Name der Redaktion bekannt.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.heilpraktiker-oldenburg.net
www.cybertrone.de
Interview: Dagmar Heib
Anmerkung der Redaktion:
Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!
Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.
Das Buch zum Portal
Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..
Die ausführlichen Gespräche werden in einem Buch nachzulesen sein. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, erhalten Sie automatisch Kenntnis vom Erscheinungstermin.

