Regina Kohls (hier mit ihrem Mann) kann wieder lachen. Das jahrzehntelange Leiden hat ein Ende
Es gibt kaum eine Fachklinik, die die ehemalige Bankangestellte Regina Kohls nicht wegen ihrer massiven Magen-/Darmprobleme konsultiert hatte. Doch sowohl in den Kliniken als auch bei Fachärzten und naturheilkundlichen Therapeuten konnte man ihr nicht helfen. Die Symptome verschlimmerten sich immer mehr. 30 Jahre schleppte sie sich durchs Leben. Als man ihr 2004 in einer Uniklinik eröffnete, man könne ihr nicht mehr helfen, sie wäre austherapiert, war sie am Verzweifeln. Doch die gläubige Frau stand auch das durch. Durch Zufall erhielt sie die Adresse des Heilpraktikers Ralf Meyer. Er sorgte dafür, dass sie innerhalb von einem halben Jahr beschwerdefrei wurde!
Frau Kohls, Sie hatten eine ganze Reihe von Beschwerden. Wann hatten Sie die ersten Symptome?
Das war Anfang der 1970er Jahre, da war ich 30 Jahre alt.
Welche Probleme zeigten sich?
Es begann zunächst einmal mit Durchfällen. Später kamen Magenschleimhautentzündungen hinzu sowie Magen- und Darmkrämpfe, die nach dem Mittagessen aufgetreten sind. Die Beschwerden verschlimmerten sich. 1979, als wir gerade in Österreich in Urlaub waren, musste ich sogar ins Krankenhaus, weil ich extrem starke Bauchkrämpfe hatte.
Gab es einen speziellen Anlass, dass die Krämpfe gerade in diesem Moment auftraten?
Ich hatte einen Apfel gegessen. Doch der war wohl nur das, was das Fass zum Überlaufen brachte. Wie sich später herausstellte, hatte ich eine ganze Reihe von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Erster Klinikaufenthalt 1979
Was hat man im Krankenhaus gegen Ihre Krämpfe unternommen?
Mir wurde ein krampflösendes Schmerzmittel verabreicht. Am nächsten Tag entließ man mich auf eigenen Wunsch, da ich zurück nach Deutschland wollte.
Hatten Sie noch Schmerzen?
Ja, so sehr, dass ich auf der Rückfahrt nur liegen konnte.
Und zu Hause haben Sie sich gleich in Behandlung begeben?
Richtig. Man war der Ansicht, meine Beschwerden hingen mit der Bauchspeicheldrüse zusammen. Denn wenn die nicht funktioniert, hätte der Patient häufig Durchfälle und krampfähnliche Schmerzen. So verabreichte man mir Medikamente mit den Wirkstoffen Omeprazol bzw. Pankreatin, die ich viele Jahre – teils hoch dosiert – eingenommen hatte. Darüberhinaus empfahl man mir damals eine Magen-Schonkost-Diät: Ich sollte auf Hülsenfrüchte und schwerverdauliche Speisen verzichten. Daran hielt ich mich, und so ging es mir ein paar Jahre halbwegs gut. Allerdings hatte ich immer wieder Magen-/Darmprobleme, die sich durch Aufstoßen, Blähungen, Durchfälle, Bauchkrämpfe und Gewichtsabnahmen zeigten. Mit der Zeit nahmen diese Beschwerden an Intensität zu. Außerdem litt ich aufgrund der vielen Schmerzen an Schlaflosigkeit.
Es wurden auch Allergien festgestellt?
1986 saßen wir so nett unter einer Birke zusammen – und am nächsten Tag hatte ich derart geschwollene Augen, dass ich kaum noch gucken konnte. So bin ich zu einem Allergologen gegangen, der Allergien auf Katzen-, Hundehaare, Hausstaub und Birkenpollen festgestellt hatte.
Sie mussten auch noch einmal ins Krankenhaus?
Das war 1988, also neun Jahre nach dem ersten Aufenthalt. Man hatte wieder den Verdacht, dass die Bauchspeicheldrüse nicht in Ordnung ist, und hat zum ersten Mal eine Darmspiegelung gemacht. Bis 2003 habe ich 30 Magenspiegelungen sowie drei Darmspiegelungen über mich ergehen lassen.
Wie war 1988 Ihr Befinden?
Der ganze Magen-/Darmbereich war sehr schmerzhaft. Und aufgrund der vielen Durchfälle hatte ich innerhalb von fünf Wochen 12 Kilo abgenommen.
Sie wurden wieder einigermaßen stabilisiert und nach Hause entlassen?
Ja, bis ich zwei Jahre später wieder eingeliefert wurde mit den gleichen Symptomen.
20 Durchfälle pro Tag
Wir sprechen jetzt von fast 20 Jahren, in denen niemand auf die Idee kam, es könnte sich um Nahrungsmittelunverträglichkeiten handeln?
Richtig.
Wie haben sich die Beschwerden in all den Jahren entwickelt?
Die Durchfälle wurden immer häufiger und intensiver. Bis 1990 waren es an die zehn Durchfälle am Tag, ab 1990 sogar bis zu zwanzig Mal Durchfall. Ich habe irgendwann nicht mehr schlafen können, weil ich immerzu Magen- und Darmschmerzen hatte. Wenn man so oft auf Toilette muss, fängt der Anus auch irgendwann an zu bluten.
Das heißt, Sie müssen total erschöpft und kraftlos gewesen sein?
Das war ich. Es wurden ja auch die Vitamine und Spurenelemente ausgeschieden. Mein Immunsystem war stark herabgesetzt. – Zu allem Überfluss wurde 1994 festgestellt, dass ich das Helicobacter-Bakterium hatte, das Magengeschwüre erzeugt. Und Magengeschwüre hatte ich mehrere.
Wie wurden die behandelt?
Mit Antibiotika, was auch geholfen hatte. Allerdings bekam ich Antibiotika ohnehin schon, weil ich häufig im Frühjahr unter Bronchitiden litt und die seinerzeit immer mit Antibiotika behandelt wurden.
Das war eine unnötige Belastung für den ohnehin beanspruchten Darm …
Ja, die Darmschleimhaut wurde dadurch zusätzlich angegriffen.
Ihnen war bewusst, dass die schulmedizinischen Behandlungen nicht so recht weiterhelfen. Haben Sie sich nach anderen Möglichkeiten umgeschaut?
Ich war bei verschiedenen Heilpraktikern, weil ich auf der Suche nach einer Lösung war. Doch es konnte mir keiner helfen.
Welche Therapien haben Sie in Anspruch genommen?
Akupuktur, Homöopathie, Bioresonanz, Eigenbluttherapie u.v.m. Es hat alles nichts geholfen. Einer kam auf die Idee, eine Darmreinigung zu machen. Das war ein guter Anfang, doch es ging nicht weiter mit dem Behandlungserfolg.
„Man wollte mir einreden,
die Symptome wären psychosomatisch.“
Hatten Sie Fachärzte konsultiert?
Mehrfach, doch was ich da teilweise zu hören bekam, war schon unglaublich. Schließlich wollte man mir einreden, die Symptome wären vor allem psychisch bedingt. Ich würde ja in einer Bank arbeiten und dieser Stress dort würde mir sicher zusetzen und wäre verantwortlich für die Magen-/Darmprobleme. Drei psychosomatische Kuren hatte man mir verordnet, es hat alles nichts geholfen. 2003 stellte ein Psychologe zweifelsfrei fest, dass ich nichts an der Psyche habe, meine gesundheitlichen Probleme wären organisch bedingt. Und das Argument, die Beschwerden hätten mit meinem Beruf zu tun, war hinfällig, da ich seit 1995 nicht mehr arbeite, sich die Symptome jedoch weiterhin verschlechterten. Daraufhin wurde ich erwerbsunfähig und galt zu 50 % als schwerbehindert.
Man wusste also nicht so recht weiter und hat angefangen, das Problem zu bagatellisieren?
Ja, als das mit der Psyche kein Argument mehr war, stellte man es so hin: Reizdarmsyndrom, das hätten doch Millionen in Deutschland.
Wie haben Sie die Besuche in den Kliniken erlebt?
Wenn man in eine Klinik muss, geht es einem ja ohnehin nicht gut. Doch dann kommt hinzu, dass man jedes Mal alles aufs Neue erzählen muss, weil man ständig einen neuen Arzt vor sich hat. Und meistens sind es junge Ärzte. Ich habe zum Schluss gesagt: „Nehmen Sie es nicht persönlich, doch ich hätte gerne einen erfahrenen Arzt.“ Und damit ich für diese Gespräche nichts vergesse, hatte ich mir immer alles aufgeschrieben und stets meine ganze Krankengeschichte dabei.
Irgendwann kam aber doch jemand auf die Idee, die Beschwerden könnten mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zusammenhängen?
1998 war ich in einer Klinik, auf die mich mein Schwiegersohn aufmerksam gemacht hatte. Der zuständige Internist war sehr offen. Doch es bedurfte deutlicher Hinweise von mir, mich auf Lebensmittelallergien hin zu untersuchen. Ich hatte auch immer einen fürchterlichen Blähbauch und sah aus, als wäre ich hochschwanger. Die Luft im Bauch war so extrem, dass es auf die Lunge und aufs Herz drückte. Schließlich riet mir der Internist zu einem Allergologen zu gehen.
Diesen Rat haben Sie befolgt?
Im gleichen Jahr habe ich einen Allergologen konsultiert. Er hat diverse Allergien festgestellt, gegen Kartoffeln, Karotten, Tomaten, Schweinefleisch, Lammfleisch, Kuhmilchprodukte, Äpfel, Haselnüsse sowie gegen Katzen- und Hundehaare, Hausstaub, Birkenpollen. Doch als er dann sein Untersuchungsergebnis sah, meinte er: „Das kann nicht sein. So viele Allergien kann kein Mensch haben.“ Er hatte also auch keine Lösung für mich.
Gab es niemanden, der eine stimmige Diagnose stellen und Ihnen daraufhin einen Therapieplan anbieten konnte?
Nein, ich bin 2000 sogar in eine große Klinik gegangen und habe mich dort über eineinhalb Jahre lang untersuchen und behandeln lassen, auch mit Cortison. Doch ohne Erfolg. Die haben meinen Zustand nicht in den Griff bekommen. Seltsam war: Sie wollten mich auf Nahrungsmittel testen, doch vorher haben sie mich allergenarm Diät essen lassen. So hatten sie natürlich kein besonders anschauliches Ergebnis und meinten, es wäre alles nicht so schlimm. Allerdings stellten sie Nahrungsmittelallergien gegen Haselnuss, Lamm- und Schweinefleisch und pollenassoziierte Nahrungsmittel fest.
Mittlerweile sind wir bei 30 Jahre Leiden angelangt ohne nennenswerte Linderung. Wie war Ihr Zustand?
Ich hatte eine entzündete Speiseröhre! Wenn ich mich gebückt hatte, kam mir das Essen wieder hoch und die Magensäure verätzte meine Speiseröhre. Zudem reagierte ich allergisch auf einige Medikamente, auch Antibiotika, so dass mein ganzer Magen voller Magengeschwüre war. Zwischendurch bekam ich noch Weichteilrheuma. Und im Gesicht zeigte sich eine sehr übel aussehende Neurodermitis, weswegen ich mich in das Hautzentrum einer Uni-Klinik begab. Doch auch dort erzielte man nur eine äußerliche Symptom-Linderung. Nach den Ursachen wurde eher halbherzig geforscht.
Regina Kohls 2003 nach der Entlassung aus der Hautklinik
„Sie sind austherapiert.“
Sie wussten, dass Sie auf vieles allergisch reagieren. Wie haben Sie sich ernährt?
Ich habe zum Schluss nur noch Kartoffeln, Reis und altes Brot zu mir genommen, sowie Olivenöl, Butter und Wasser. Im Frühjahr 2004 fragte ich die Ärztin in der Uniklinik, was wir denn noch machen könnten. Daraufhin sagte sie: „Gar nichts.“ Und ich fragte: „Aber was soll ich essen?“ Da meinte sie: „Das kann ich Ihnen nicht sagen. Sie sind austherapiert.“ Das einzige, was sie mir anbieten konnte, waren Immunsuppressiva, die auch jene Patienten bekommen, die ein fremdes Organ erhalten und Immunsuppressiva nehmen müssen, damit sie das neue Organ nicht abstoßen. Doch davon hätte ich nach Einschätzung der Ärztin auch Leberkrebs bekommen können! Und ich hätte niemals einen Infekt haben dürfen.
Was hat diese „Verabschiedung“ mit Ihnen gemacht?
Ich habe das abgelehnt, bin vor die Tür gegangen und habe nur geheult. Ich hatte in 30 Jahren alle möglichen Kliniken und Ärzte konsultiert, ich habe alles Erdenkliche ausprobiert, und keiner konnte mir helfen. – Aber ich glaube an Gott, und der hat mir wirklich geholfen.
Wodurch hatten Sie den Hinweis auf den Therapeuten bekommen, der Ihnen letztendlich helfen konnte?
Ich wurde angesprochen, dass mein Ekzem im Gesicht auch eine Unverträglichkeit auf Cremes sein könnte und erhielt eine Adresse für alternative Kosmetik. Dem Berater dort schilderte ich meine Problematik, und er machte mich auf den Heilpraktiker Ralf Meyer aufmerksam. Das war mein Glück. Seitdem ich dort in Behandlung bin, habe ich endlich wieder Lebensqualität.
Die Praxis ist sehr weit von Ihrem Wohnort entfernt …
440 km. Doch die Strecke nehme ich gerne in Kauf dafür, dass ich Gott sei Dank jemanden gefunden habe, der mir helfen kann.
Wie haben Sie den Erstbesuch in der Praxis erlebt?
Sehr positiv. Der Heilpraktiker hat sich lange und ausführlich mit mir unterhalten. Das war für mich – nachdem was ich alles erlebt hatte – angenehm überraschend. Er hat mir auch alle meine Fragen beantwortet und sich wirklich viel Zeit genommen.
Was wurde an diesem Ersttermin gemacht?
Ich war zwei Tage dort. Es wurde Blut abgenommen, aufgrund dessen die Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt wurden. Und ich musste Urin abgeben.
Zu welchem Ergebnis kam man aufgrund der Untersuchungen?
Es wurde eine Übersäuerung des Körpers festgestellt, eine Schwermetallvergiftung, und auf welche Nahrungsmittel ich allergisch reagiere.
Wie lauteten die Empfehlungen für zu Hause?
Zum einen musste ich mich glutenfrei ernähren, also die meisten Getreidesorten weglassen. Zum anderen durfte ich einiges nicht mehr essen: Reis, Kartoffeln, Kuhmilchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier und Nüsse. Ich durfte nur ganz wenige Gemüsesorten zu mir nehmen und zwar nur in frischem, naturbelassenen Zustand – und auch nur in einem bestimmten Rhythmus. Die erste Zeit war sehr hart. Ich glaube, es waren nur an die 20 Lebensmittel, die ich überhaupt essen durfte. Doch ich habe die Diät sehr konsequent eingehalten und sie hatte auch bald Linderung gebracht.
Nach 30 Jahren
Besserung der Symptome
Sie hatten im gleichen Jahr noch zwei längere Aufenthalte in der Heilpraxis. Welche Behandlungen erhielten Sie?
Ich war circa zwei Wochen später im Frühsommer für zwei Wochen vor Ort und dann im Herbst noch einmal. Während der Aufenthalte erhielt ich täglich Infusionen und Aufbautherapien mit Nahrungsergänzungsmitteln. Die Mittel, die ich zu Hause in Tablettenform nehme, bekam ich dort hochdosiert als Infusion. Beim Erstbesuch wog ich nur 53 kg bei 1,66 m Körpergröße, war also extrem geschwächt.
Wann haben Sie das erste Mal gemerkt, dass sich Ihr Zustand verbessert?
Aufgrund dieser sehr strengen Diät zu Hause ging die Neurodermitis langsam zurück. Das war ein großer Fortschritt für mich. Ein weiterer Entwicklungsschub kam, nachdem ich die ersten beiden Wochen Aufenthalt gehabt hatte. Ich hatte eine Besserung bezüglich meiner Verdauungsorgane und der Durchfälle gespürt. Meine Beschwerden hatten sich zum ersten Mal seit 30 Jahren gelindert!
Woran genau haben Sie die Verbesserung festgemacht?
Ich hatte weniger Schmerzen, die Durchfälle reduzierten sich, die Neurodermitis war nur noch schwach erkennbar. Die Symptome gingen immer weiter zurück. Nach drei Monaten hatte ich keine Neurodermitis mehr und nach einem halben Jahr Behandlung war ich beschwerdefrei. Allerdings musste ich mich strikt an die Nahrungsmittelumstellung halten, was ich auch konsequent tat.
Sie sind nach diesem Erfolg aber weiterhin in Behandlung geblieben?
Ja, ich erhielt im Jahr 2005 weitere Infusionen. Und circa ein Jahr nach dem Erstbesuch ist wieder ein Bluttest gemacht worden, um herauszufinden, auf welche Nahrungsmittel ich noch allergisch reagiere. Aufgrund dessen konnte mein Speiseplan angepasst werden. Ich durfte danach deutlich mehr an Gemüse und Obst essen. Und heute ist die Vielfalt noch einmal größer; ich darf sogar etwas Fleisch essen. Doch natürlich kaufe ich nur im Bioladen ein, denn die industrialisierten Lebensmittel, die man im Supermarkt erhält, haben mich krank gemacht.
Wie oft fahren Sie noch in die Heilpraxis, um sich Aufbauinfusionen geben zu lassen?
Einmal jährlich für drei Tage. Ich mache das, wie andere Leute zur Kur fahren. Einfach prophylaktisch, weil ich mir meine Gesundheit erhalten will.
„Es geht mir besser,
als mit 40.“
Wie würden Sie heute Ihren Allgemeinzustand beschreiben?
Ich bin jetzt 67 Jahre, doch es geht mir viel besser als mit 40. Ich gehe sogar ein bisschen Tennis spielen und habe zudem meine Anforderungen innerhalb der Familie, zum Beispiel mit meiner pflegebedürftigen Schwiegermutter. Ich bin sogar so fit, dass ich nur sehr selten eine Erkältung bekomme.
Sie haben einen 30-jährigen Leidensweg hinter sich, während dem viele an Ihnen herumgedoktert haben, und dann kommen Sie zu diesem Heilpraktiker – und innerhalb von einem halben Jahr sind Ihre Beschwerden weg. Was macht das mit Ihnen?
Wütend. Das macht mich so etwas von wütend auf die Ärzteschaft, auf die Pharmaindustrie und auf die Lebensmittelindustrie. Doch auch auf die Politik, die so etwas zulässt. Mir sind viele Jahre meines Lebens gestohlen worden, nur weil mir diese therapeutischen Lösungen nicht gleich angeboten wurden. Ich habe meinen Beruf aufgeben müssen – und ich war gerne berufstätig. Mir hat das Spaß gemacht. Gut, ich bin natürlich froh, dass überhaupt jemand da war, der mir geholfen hat. Da hatte ich Glück. Doch wie verbohrt die Schulmediziner teilweise sind, habe ich kürzlich wieder feststellen können.
Inwiefern?
Ich bekam im August 2009 eine Wespenallergie und war wieder im gleichen Hautzentrum der Uni-Klinik, wie zu Zeiten meiner Neurodermitis. Der behandelnde Arzt war derselbe wie damals, doch er erkannte mich nicht. Daraufhin habe ich ihn gebeten, in meiner Patientenakte zu blättern. Als er die alten Befunde sah, meinte er: „Da haben Sie Ihre Neurodermitis aber schön in den Griff bekommen.“ Worauf ich sagte: „Ja, das hat aber leider nichts mit Ihnen zu tun. Ein Heilpraktiker hat mir geholfen.“ Daraufhin ergoss sich eine Schimpftirade über Heilpraktiker über mich, das war unglaublich. So einen emotionalen, irrationalen Ausbruch habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
War das die Klinik, in der man Ihnen seinerzeit sagte, Sie wären austherapiert und man könne Ihnen nicht mehr helfen?
Allerdings. Und es ist wirklich unverschämt: Wenn ich da hingehe und sage: „Schauen Sie mal, ich lebe noch – entgegen Ihrer Prognose!“, dann wird derjenige, der helfen konnte, so verunglimpft. Daher bin ich auch gerne bereit, über meine Geschichte zu sprechen.
Was sagen Ihr Mann, Ihre Familie und Freunde zu diesem Behandlungserfolg?
Es ist erstaunlich. Mein Mann war jemand, der erst einmal gegen ganzheitliche Therapien sprach. Mittlerweile ist er so überzeugt von diesen therapeutischen Möglichkeiten, dass er sich nun selbst behandeln lässt! Und meine Familie steht voll hinter mir, die finden das großartig.
(Stand: April 2011)
Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute!
Weitere Informationen finden Sie unter www.cellsymbiosis-netzwerk.de!
Interview: Dagmar Heib
Anmerkung der Redaktion:
Auch wenn dieses Interview sehr beeindruckend ist, so bedeutet dies nicht, dass die erwähnte Behandlungsform das Nonplusultra für andere Betroffene darstellt. Wenn Sie betroffen sind, holen Sie sich bitte auf alle Fälle mehrere Meinungen von Ärzten und anderen Therapeuten ein. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!
Diese Internetseiten dienen dazu, Sie in Ihrer Urteilsfindung zu unterstützen. Es ist hilfreich auch über jene therapeutischen Möglichkeiten informiert zu sein, die im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen empfohlen werden, doch sehr wirksam sein können.
Das Buch zum Portal
Dies ist die Kurzfassung eines längeren Gesprächs mit den Betroffenen. Was diese Menschen erlebt haben, ist nicht nur sehr schmerzvoll - auch in psychischer Hinsicht - sondern stellt unser Gesundheitssystem in Frage. Darüberhinaus machen diese Berichte deutlich, dass sich jeder selbst über mögliche Therapieformen informieren sollte. Und oft ist es nötig bzw. hilfreich über Rücklagen zu verfügen, um alternative Therapien vorfinanzieren oder selbst bezahlen zu können, falls die Kasse nicht zahlt..
Die ausführlichen Gespräche werden in einem Buch nachzulesen sein. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, erhalten Sie automatisch Kenntnis vom Erscheinungstermin.

